Win Win (09.03.2018)

Grundstein gelegt für Win Win – Wohnprojekt im Medienhafen Düsseldorf

Düsseldorf 9. März 2018: In Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Geisel und Cornelia Zuschke, Stadtplanungsamt, wurde der Grundstein für das Wohnprojekt win win im Düsseldorfer Medienhafen gelegt.

„Nach vielen Jahren nimmt hier ein großartiges und bedeutendes städtebauliches Projekt seinen Ausgang. Win win ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Medienhafens zum Wohnstandort“, sagt Thomams Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Johannes Kister, Architekt des Projektes win win, sagt: Ein hervorragendes Team wird dieses Bauprojekt betreuen und wir freuen uns schon sehr auf die Fertigstellung dieses Leuchtturmprojektes im Medienhafen Düsseldorf.

schinkelplatz news 03 2018 01Pressefoto: v.l.n.r. Thomas Geisel, Oberbürgermeister, Landeshauptstadt Düsseldorf; Hendrik Schneider, FRANKONIA; Gerhard Laumann, LVM; Joannes Kister, ksg architekten; Uwe Schmitz und Leonie Schneider, FRANKONIA: Cornelia Zuschke, Stadtplanungsamt Landeshauptstadt Düsseldorf
Wohnungen bereits teilweise vermarktet

400 Wohnungen zwischen 30 und 80 qm, verteilt auf 3 Gebäudeteile werden hier bis 2020 realisiert. Ein 7 geschossiges Gebäude mit 62 mietpreisgedämpften Wohneinheiten und zwei 60 m hohe Wohnhochhäuser mit insgesamt 170 Wohneinheiten. Alle drei Gebäude sind mit einer Tiefgarage verbunden, die über 300 PKW-Stellplätze und 300 Fahrradstellplätze verfügt.

Ein Wohnturm und das 7-geschossige Gebäude sind bereits in einer sehr frühen Projektphase an den Landwirtschaftlichen Versicherungsverein Münster (LVM) verkauft worden. Die Wohnungen im Turm 2 werden durch die Frankonia an Eigennutzer und Kapitalanleger veräußert. Fertigstellung voraussichtlich im 2. Quartal 2020.
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Dachgarten und Conciergeservice

Auf den Dächern der jeweiligen Gebäude werden Dachgärten entstehen, die den Bewohnern zur alleinigen Nutzung zu Verfügung stehen. Im Dachgarten haben die Bewohner die Möglichkeit zu Grillen, Liegeplätze in der Sonne zu nutzen und den Ausblick zu genießen. Im Erdgeschoss der Wohnhochhäuser wird es zudem ein gastronomisches Angebot voraussichtlich mit Außenterrasse auf der zwischen den Hochhäusern gelegenen öffentlichen Plaza geben. 

Im Turm 2 ist zusätzlich ein Concierge und der win win Club sowie ein Fitnessstudio für die Bewohner von Turm 2 geplant. Im win win Club gibt es die Möglichkeit, sich Snacks oder Getränke aus der Bar zu bestellen, eine Zeitung zu lesen, sich eine Fußballübertragung anzuschauen oder ein Businessmeeting abzuhalten. Alle Servicebereiche und die Bewohner sollen durch eine App miteinander vernetzt werden. 

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Pressekontakt:

Frankonia Eurobau Projektentwicklungs GmbH und Co.KG,
Leonie Schneider, Tel. 0211-41558218 Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Sturme Communications,
Anja Sturme, Tel. 02153-13958-20, Mobil: 0176-24991070, Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Fotos:
Objektfotos stehen zum Download bereit unter:

https://www.duesseldorf-realestate.de/immobilienmessen/mipim-2018/standpartner/frankonia-eurobau-ag.html

Fotos von der Grundsteinlegung - Copyright: Ansgar van Treeck

Premiere in der Mutter-Ey-Galerie (06.03.2018)

Düsseldorf: Am Freitag, 2. März wurde die Mutter Ey Ausstellung „Junge Kunst für Mutter Ey“ im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnet. Gezeigt werden Werke der Düsseldorferin Meral Alma und der Essenerin Wanja Richter-Koppitz. Zukünftig soll dort 4 Mal im Jahr jungen Düsseldorfer Künstlern die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren. Die Entscheidung trifft eine Jury, Kurator dieser Jury ist HA Schult. Die Idee zu dieser Ausstellung hatten die Düsseldorfer Jonges, ermöglich hat dies die FRANKONIA  Eurobau AG unter Vorstandschef Uwe Schmitz. Neben den 4 Ausstellungen wird es auch jährlich einen Mutter Ey Förderpreis geben.

Talk mit Jazzgröße Klaus Doldinger im Andreas Quartier (03.03.2018)

Düsseldorf: Klaus Doldinger sprach am Samstag im Andreas Quartier. Der mit dem Musikautorenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnete Doldinger wird in diesem Jahr 82. Er machte keine Musik, sondern erzählte von seiner Musikergeschichte. "Doldinger - Düsseldorf - Jazz“ ist das Gespräch betitelt. Die Fans „knubbelten“ sich nicht nur auf den gemütlichen Plüschsesseln, sondern saßen auch dicht an dicht auf der Freitreppe im Andreas Quartier, dem neuen Wohnzimmer Düsseldorfs. Das Gespräch führte Moderator Frieder Feldmann.

 

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Mutter Ey lebt! (20.02.2018)

Der Mutter Ey Platz, die Statue und die 1. Ausstellungseröffnung

Düsseldorf: Wenn die Düsseldorfer Jonges, Bauherrin FRANKONIA Eurobau und Künstler Bert Gerresheim im Schulterschluss einer legendären Düsseldorfer Kunstpatronin ein Denkmal setzen, ist dies nicht automatisch ein kulturhistorisches Ereignis. In diesem Falle jedoch schon. Mit der Enthüllung des Mutter-Ey-Denkmals am 25. September 2017 auf dem neu geschaffenen Mutter-Ey-Platz an der Neubrückstraße vor dem Andreas Quartier wurde ein bedeutendes Kapitel städtischer Kunstgeschichte gewürdigt worden. Genau 1 Monat nach diesem Ereignis wurde der Mutter-Ey-Platz eingeweiht, auf dem die 2,5 Meter hohe schwergewichtige Bronze-Statue der Mutter Ey steht. Am 1. März wird die Galerie im Mutter Ey Café erstmalig mit der Ausstellung von Werken zweier Nachwuchskünstler eröffnet.

mutter ey 01Quelle: AM van Treeck; Ansgar Maria van Treeck

Düsseldorfer Jonges und FRANKONIA setzen sich für Denkmal ein
Initiiert wurde das Denkmal-Projekt von den „Düsseldorfer Jonges“, dem größten Heimatverein Deutschlands. Die Stadt Düsseldorf konnte keinen öffentlichen Platz für ein weiteres Bert Gerresheim Denkmal zur Verfügung stellen, so daß die Düsseldorfer Jonges sich an den Entwickler und Investor des Andreas Quartiers wandten.
Uwe Schmitz, CEO der FRANKONIA Eurobau, und Bauherr des Andreas Quartiers war von der Idee des Denkmals angetan. Er stellte den privaten Platz an der Neubrückstraße für die Skulptur zur Verfügung und übernahm auch die Finanzierung des Denkmals.
Gestaltet wurde die bronzene Skulptur vom Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim, der Johanna Ey noch persönlich kannte und dem ihre hingabevolle, mütterliche Affinität zu Nachwuchskünstlern selbst zuteil wurde. Sie war es, die ihn als Zwölfjähriger darin bestärkte, Künstler zu werden und bei seinen Eltern vorsprach.

mutter ey 02Quelle: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister

Gedenken an die Förderin von Dix, Ernst und Co Die Kulturmetropole Düsseldorf gedenkt damit der großen „Mutter“ Johanna Ey (1864 - 1947), die von 1907 an in der Altstadt an der Ratinger Straße 45 eine kleine Bäckerei unterhielt. In ihrer sogenannten „Kaffeebude“ trafen sich junge, zumeist mittellose Künstler, die von Mutter Ey beköstigt und bemuttert wurden. Im Gegenzug erhielt sie oftmals Bilder und Zeichnungen der jungen Kunstschaffenden, die damit ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollten. Im Jahre 1911 eröffnete Mutter Ey eine Galerie, die mit den Namen zahlreicher Künstler verbunden ist, darunter Otto Dix, Max Ernst und Otto Pankok.

Der Mutter Ey ein Café & eine Galerie Pünktlich zur Einweihung des Platzes wurde auch das Mutter Ey Café & Galerie im Andreas Quartier eröffnet. Es orientiert sich räumlich hin zum neu geschaffenen Mutter-Ey-Platz und zur K20 Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz. Das moderne, mit viel Glas gestaltete Café erstreckt sich über zwei Etagen: unten der Gastraum und darüber die Galerie, die zu regelmäßigen Kunstaktionen einlädt und in der Studierende der Kunstakademie in wechselnden Ausstellungen ihre Werke zeigen. Café-Betreiberin Gaby Schellhase bietet eine reichhaltige, von lokalen Lieferanten geprägte Speise- und Getränkeauswahl. Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Kult-Bäcker Josef Hinkel zum Beispiel wurde für die Kunst-Gastronomie das „Mutter Ey Brot“ entwickelt. Der Aktionskünstler HA Schult kreierte für den Eingangsbereich des Cafés ein Kunstwerk „Mutter Ey“, außerdem kuratiert er auch die Galerie in der ersten Etage. Ab Anfang März wird die Galerie erstmalig mit der Ausstellung von Werken zweier Nachwuchskünstler eröffnet.

mutter ey 03Quelle: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister

Direkt am Eingang zum Wohnzimmer Düsseldorfs Der Mutter-Ey-Platz mit Denkmal markiert den Eingang Neubrückstraße zum Andreas Quartier, dem neuen Stadtquartier im historischen Kern Düsseldorfs auf dem Areal des ehemaligen Land- und Amtsgerichts. Das von FRANKONIA Eurobau entwickelte Innenstadt-Projekt verbindet Stadtwohnen, Serviced Apartments, modernes Arbeiten und Ausgehen unter Einbezug von Kunst und Kultur.

Pressekontakt:

Sturme Communications
Anja Sturme

Tel.: +49 2153-1395820
Tel.: +49 176-24991070
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HALT in Berlin (01.12.2017)

Sie standen vor den Pyramiden von Gizeh, auf dem Roten Platz in Moskau, zum “G8 Ambiente Siracusa” auf Sizilien und auf der Piazza del Popolo, anlässlich der 50. Jahresfeier zum Bestehen der Römischen Verträge, Geburtsurkunde des Neuen Europa.

Preussen goes Europe

25 Jahre nach ihrer Reise um die Welt machen die Trash-People von HA Schult HALT am Schinkelplatz 3.

schinkelplatz news 12 2017 03Trash People auf dem Baugerüst vom Neubau Schinkelplatz 3, zwischen zukünftiger Bauakademie und Friedrichswerderscher Kirche sowie gegenüber dem auswärtigen Amt.

Am Freitag, den 1.12.2017 hießen auf Einladung der FRANKONIA Eurobau ihr Vorstandsvorsitzender Uwe Schmitz sowie seine Gäste, u.a. der Architekt Rafael Moreno aus Madrid, der Senior Vice President der Bertelsmann-Stiftung Wilfried Uhr, der Bundeaußenminister Sigmar Gabriel sowie der Aktionskünstler HA Schult selbst seine legendären Trash-People am Schinkelplatz 3 willkommen.

Bis zum 3. Dezember strebten die Trash-People an der Fassade des vom Pritzker Preisträger Rafael Moreno gestalten Gebäudes am Werderschen Markt, einer zukünftigen Präsenz der Bertelsmann-Stiftung, über alle Etagen nach oben. Mit den Müll-Skulpturen entstand ein „Spiegelbild unserer Zeit“, so Außenminister Sigmar Gabriel.

schinkelplatz news 12 2017 01v.l.n.r. : Wilfried Uhr, Sigmar Gabriel, Rafael Moreno, HA Schult, Uwe Schmitz schinkelplatz news 12 2017 02Trash-Skulptur mit Blick auf das Auswärtige Amt

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Humboldforum

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4 + 4 = 2

von  am 24. August 2017

Mit der fertigen Rekonstruktion der Schlossfassade auf der Lustgartenseite verfügt Berlin nun über zwei rekonstruierte Portale 4.

Am 9. August dieses Jahres war es soweit: Mit dem Versetzen der Serliana des Portals 4 wurde die Lustgartenfassade des Humboldt Forums fertiggestellt. Das Verputzen der Mauerwerksflächen und die Spenglerarbeiten konnten termingerecht beginnen. Berlin verfügt nun über zwei rekonstruierte Portale 4: eines an der Schlossfassade auf der Lustgartenseite, derzeit allerdings noch eingerüstet und daher noch nicht sichtbar, sowie das sogenannte Liebknechtportal am alten Staatsratsgebäude. Dieses war zu Beginn der 1960er Jahre rekonstruiert worden. Dies in Erinnerung daran, dass Karl Liebknecht vom Balkon des Portals 4 während der Novemberrevolution die „Sozialistische Republik Deutschland“ ausgerufen haben soll.


Das Liebknechtportal enthält originale Teile. Denn die Portale 4 und 5 waren durch den Krieg nur gering beschädigt worden und einige Elemente hielten gar der Sprengung 1950 stand und konnten von Bildhauern gerettet werden. Fehlende oder beschädigte Teile wurden für die Rekonstruktion ergänzt, allerdings nicht originalgetreu. Dies wollte man im Rahmen des Projektes Humboldt Forum im Berliner Schloss vermeiden. Von den am Liebknechtportal erhaltenen originalen Bildhauerstücken fertigte man im Jahr 2010 Scans an, auf deren Grundlage man 3D-Prints in Originalgröße herstellte. Nicht originalgetreue Details rekonstruierte man nach historischen Fotos und Vorlagen von Modellbildhauern. Die so überarbeiteten Prints dienten dann Steinbildhauern und Steinmetzen als Punktiervorlagen für die Anfertigung der neuen Sandsteinkopien. Die Arbeiten nahmen ein Jahr in Anspruch.

Das Liebknechtportal enthält originale Teile. Denn die Portale 4 und 5 waren durch den Krieg nur gering beschädigt worden und einige Elemente hielten gar der Sprengung 1950 stand und konnten von Bildhauern gerettet werden. Fehlende oder beschädigte Teile wurden für die Rekonstruktion ergänzt, allerdings nicht originalgetreu. Dies wollte man im Rahmen des Projektes Humboldt Forum im Berliner Schloss vermeiden. Von den am Liebknechtportal erhaltenen originalen Bildhauerstücken fertigte man im Jahr 2010 Scans an, auf deren Grundlage man 3D-Prints in Originalgröße herstellte. Nicht originalgetreue Details rekonstruierte man nach historischen Fotos und Vorlagen von Modellbildhauern. Die so überarbeiteten Prints dienten dann Steinbildhauern und Steinmetzen als Punktiervorlagen für die Anfertigung der neuen Sandsteinkopien. Die Arbeiten nahmen ein Jahr in Anspruch.

Das Portal in seiner Ganzheit ist ein wahres Schwergewicht. Mit 18 Metern Breite und einer Höhe von 29 Metern, spannt sich der Portalbogen mit 6 Metern über dem Fenster und ist bis zur Krone mit dem bronzenem Reichsapfel mit Kreuz ca. 7 Meter hoch. Allein dafür wurden über 60 Tonnen sächsischen Sandsteins originalgetreu verbaut. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst die gleichen Fugenschnitte aufzunehmen. Die Versetzer arbeiteten nach den alten Versetztechniken, lediglich die Verankerungen sind heute aus genormtem Edelstahl.


Berlin hat nun tatsächlich zwei rekonstruierte Schlossportale 4. Durch die originalgetreue Rekonstruktion der Fassade am Humboldt Forum werden nach der Entfernung der Gerüste allerdings Unterschiede zum Portal am Staatsratsgebäude deutlich, beispielweise bei der Armhaltung der Pilasterfigur des Winters. Oder dass am Liebknechtportal unter dem Balkon im ersten Geschoss die Adlerkartusche fehlt.

Die Serliana
Das Motiv der Venezianischen Fenster, auch Serliana genannt, ist in der Renaissance aus der Konstruktion der antiken Triumphbogen entwickelt worden. Gebildet wird es durch zwei seitliche und ein mittleres Fenster. Das mittlere Fenster ist überhöht und mit einem runden Oberlicht, dem Okuli, bekrönt. An der Lustgartenfassade des Berliner Schlosses gab es zwei dieser venezianischen Fenster mit unterschiedlichen Breiten. An den Portalen 4 und 5 waren sie durch den Bildhauerschmuck, wie Kronen, Helme, Kartuschen mit Adlern, Posaune blasende Famen und Genien, Kapitelle und Festons, besonders prächtig verziert. Besonders beeindruckend sind auch die jeweils zwei Hermenpilaster, die den Balkon unter der Serliana tragen. Sie verkörpern die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die erhaltenen originalen Fragmente der Pilaster Frühling und Sommer wurden übrigens restauriert und wieder in die Fassade eingefügt.

Hans-Dieter Hegner ist Vorstand für den Baubereich der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.
Bertold Just ist Leiter der Schlossbauhütte, ebenfalls Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

(Quelle: http://www.humboldtforum.com/de-DE/storys/4-plus-4-gleich-2/)

Andreas Quartier Düsseldorf – ein Denkmal für Mutter Ey. Sie verdient es!

Jede Stadt hat ihre Geschichte - mit Daten und Ereignissen verbunden. Wallte ein Stadtführer jedoch allein auf sie zurückgreifen, dann fielen seine Zuhörer wohl in den Tiefschlaf. Nein, zur Geschichte muss man Geschichten erzählen können. Sehr bald schon werden Stadtführer an der Neubrückstraße, Ecke Andreasgasse, also in der Altstadt, vor einer mächtigen Bronzestatue stehen. Der Bildhauer Bert Gerresheim hat die ,,Mutter Ey" geschaffen. Mit einer Geschichte ist sie in Bronze gegossen. 

Die überlebensgroße Skulptur zeigt eine Frau, die sich auf einen kleinen Kaffeetisch stützt. Ihr zu Füßen sind Werke von Künstlern des „Jungen Rheinland" z.B. Max Ernst, Eulenburg, Dix, Wollheim, Pancok gruppiert. Ihnen war Johanna Ey wie eine Mutter. Der berühmte Max Ernst hat Mutter Ey zum 65. Geburtstag einen Brief mit folgendem Text geschrieben:

Großes Ey wir loben dich
Ey, wir preisen deine Stärke,
vor dir neigt das Rheinland sich,
und kauft gern und billig deine Werke

Johanna Ey hat den Künstlern des Jungen Rheinlands Impulse gegeben. Sie ist von ihnen so oft gemalt oder gezeichnet worden wie keine andere Frau. Sie hat diesen jungen Künstlern in ihrer Bäckerei, auch Kaffeebude genannt, zu essen und zu trinken gegeben, sie hat sie bemuttert und sich so den Kosenamen „Mutter" verdient. Als Gegenleistung für die Bewirtung hat sie oft Zeichnungen und Bilder erhalten was ihr aber nicht so wichtig war, dafür umso mehr die Kunst der jungen Männer.

Beitrag zur Entstehung der "Mutter Ey"- Skulptur im ARD: Hier geht es zum Beitrag

Es gibt weder eine Mauer noch einen Zaun auf dem neuen Mutter Ey Platz. Nicht mal einen Kreidestrich. Ob eine Grundstücks- oder Straßenfläche öffentlich oder privat ist, ob sie sich vielleicht in die eine oder andere Bestimmung teilt, kann man nicht sehen. Aber bedeutend ist die Frage für das Denkmal der Johanna Ey (1864-1947) allemal gewesen. Weil die Gremien der Stadt der berühmt gewordenen Galeristin keinen Platz zuweisen mochten, musste Mutter Ey ausweichen: Auf einen nicht öffentlichen Raum, der aber der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Stadtführer haben Schwerpunkte. Mag sein, dass sich der eine oder andere die Zeit nimmt, um vor dem neuen Denkmal auf dem Mutter Ey Platz, die Geschichte hinter der Geschichte zu erzählen. Über die Stadt Düsseldorf, die zwar in der Altstadt eine Straße nach der Galeristin benannt hat, aber eine ,,öffentliche Fläche" für das Denkmal nicht hergeben wollte.

Vielleicht wird ein Zuhörer die Frage nach dem „Warum" stellen. Der Stadtführer müsste sagen, dass die Kulturverantwortlichen der Stadt der Auffassung sind, es sei genug mit Bert Gerresheim, unserem weithin bekannten Bildhauer, der an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert und Mutter Ey noch persönlich gekannt hat. Der sei mit Denkmälern in der Kommune schon hinreichend vertreten.

Das ist im Kern zwar lediglich eine Meinungsäußerung, aber eine mit großer Wirkung: Es sind städtische Gremien, die über die Verwendung öffentlicher Flächen entscheiden. Die „Insel Hombroich" wäre nie über den Rhein gegangen, wenn diese Gremien dem Investor Müller nicht - rheinisch gesagt - den blanken Hintern gezeigt hätten. Auch ein Künstler wie Anatol könnte eine Strophe zu diesem Lied beisteuern. Er ist nach Meerbusch (Josef Beys Kopf) ausgewichen.

Der Heimatverein Düsseldorfer Jonges von 1932 hat sich sehr bestimmt für das Ey-Denkmal in der Altstadt eingesetzt und sogar selbst nach einem passenden öffentlichen Grundstück gesucht. Viel Mühe, aber letztlich ohne Erfolg. Die Gremien wollten nicht. Auch Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) konnte sie nicht überzeugen.

In der 85jährigen Geschichte der Jonges gibt es Stationen, die belegen: Hartnäckigkeit zahlt sich am Ende oft doch aus. Wenn „öffentliche" Gespräche nicht fruchten, dann vielleicht „private"?

Wenn er sehr gut informiert ist, dann könnte der Stadtführer über ein privates Essen berichten, an dessen Ende der Bauherr des Andreas-Quartiers zusagte, ein Stück seines Grundstücks für das Denkmal bereitzustellen. Und weil der Investor Uwe Schmitz an anderer Stelle in Deutschland schon bewiesen hat, dass ihm Kunst für seine Projekte wichtig ist und dass er inhaltliche Verbindungen zur Geschichte sucht, schuf er gleich einen ganzen Raum für Mutter Ey. Sie bekommt ein Cafe. Und sie bekommt auch eine Ausstellungsfläche für aktuelle Kunst in der die Kunststudenten der Kunstakademie kostenlos ihre Bilder ausstellen können. Kunst war ja ihr Leben.



Hartnäckigkeit hat sich also auch hier ausgezahlt. Und die Stadtführer haben eine schöne Geschichte. Dass sie die Kulturvertreter der Stadt nicht unbedingt in ein schmeichelndes Licht taucht, müssen sie gar nicht erwähnen. Ihre Zuhörer werden das schnell begreifen. Gleich wo sie herkommen.

W. Rolshoven

Einladung HA Schult Kunstaktion FREIHEIT im Andreas Quartier

Frankonia Eurobau lädt gemeinsam mit HA Schult zu Kunstaktion Freiheit im Andreas Quartier ein

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„Die Freiheit einer Gesellschaft ist so groß wie ihre Kunst“ (HA Schult 1969)

Der Künstler HA Schult hat die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer aufgerufen, Briefe zum Thema Freiheit zuzusenden. Das Ergebnis: viele Tausend Gedanken zu einem bewegenden Thema, von denen eine Auswahl auf der von HA Schult gestalteten „Freiheitswand“ am Samstag, den 24.06.2017 von 11.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 25.06.2017 von 11.00 bis 17.00 Uhr am Andreas Quartier Düsseldorf in der Mühlenstraße 34 (ehemaliges Amtsgericht) präsentiert wird. Über Ihr Kommen freuen wir uns.

Termine:

Samstag, 24.06.2017 11.00 bis 16.00 Uhr
Sonntag, 25.06.2017 11.00 bis 17.00 Uhr

 

Dank großzügiger Einzelspenden: Schlosskuppel entsteht mit Laterne in alter Pracht (06.03.2017)

Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Bauherrin für Deutschlands größtes Kulturbauvorhaben, teilt mit:

Das Berliner Schloss bekommt noch im Zuge der laufenden Bauarbeiten dank überaus großzügiger Einzelspenden eine fast vollständig historisch rekonstruierte Kuppel samt Laterne und vergoldetem Kreuz. Lediglich die großen Skulpturen auf der Balustrade des Kuppelunterbaus sind noch nicht durch zusätzliche Spenden finanziert. Berlin erhält in der Sichtachse vom Brandenburger Tor und der Allee Unter den Linden einen ihrer einstmals prägenden Blickpunkte wieder zurück.

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Johannes Wien, Vorstand und Sprecher der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss: „Die Schlosskuppel gehörte seit über 150 Jahren zum Stadtbild von Berlin. Ich freue mich, dass wir der Hauptstadt diesen Glanzpunkt wieder zurückgeben können und danke allen großen und kleinen Spendern für ihr großzügiges Engagement.“
 
Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss: „Die Kuppel ist im wahrsten Sinne des Wortes der krönende Abschluss für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Wir sind allen großzügigen Spendern überaus dankbar und auch ein wenig stolz, dass wir diesen Erfolg heute bekanntgeben dürfen. Aber es liegt noch eine große Herausforderung vor uns, das Spendenziel von 105 Mio. € zu erreichen.“
 
Es war lange Zeit unsicher, ob die Schlosskuppel 2019 zur Eröffnung des Humboldt Forums wieder in ihrer vollen Pracht zurückkehren würde. Denn das vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 2011 freigegebene Baubudget einschließlich 80 Mio. € Spenden schloss zunächst nur eine vereinfachte Fassade an der Kuppel ohne Laterne ein. Für die vollständige historische Rekonstruktion der Fassade der Kuppel wie der Innenportale 2, 3 und 4 werden noch einmal zusätzlich 25 Mio. € notwendig. Deshalb gilt es immer noch, die Spenden für die Rekonstruktion der Außenfassaden und des Schlüterhofs in voller versprochener Höhe einzuwerben. Wenn der erfreuliche Spendenfluss wie in den Vorjahren anhält, dann ist dies nach Einschätzung des Vorstands der Stiftung Johannes Wien wie des Geschäftsführers des Fördervereins Wilhelm von Boddien auch möglich. Derzeit sind bereits über 62 Mio. € an Barspenden zusammen gekommen zuzüglich Sachspenden und Spendenversprechen.
 
Der Bau der Kuppel zur Mitte des 19. Jahrhunderts ging wesentlich auf den architekturinteressierten preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zurück. Schon als Kronprinz forcierte er die Pläne zum Bau einer Kuppel auf dem Westportal, unter der die neue Schlosskapelle mit einem 36m hohen Innenraum entstehen sollte. An den ersten Plänen war noch Karl Friedrich Schinkel beteiligt. Die Ausarbeitung der Kuppelarchitektur erfolgte dann durch seinen Schüler Friedrich August Stüler. 1844 durch Kabinettsorder Friedrich Wilhelms IV. auf den Weg gebracht, wurden die Kuppel und die Kapelle erst 10 Jahr später 1854 fertiggestellt. Übrigens finanziert aus der königlichen Privatschatulle.
 
Die Kuppel hat – von außen kaum erkennbar – keinen runden Unterbau, sondern der sog. Tambour musste in die rechteckige Basis auf dem Westportal eingepasst werden. Die Schlosskuppel zeigt daher unten ein Oval, das sich nach oben erst zu einem Kreis verjüngt, auf dem die sog. Laterne aufsetzt. Acht Engelsfiguren, Cherubim, tragen hier eine zweite Kuppelhaube in Form von Palmblättern, auf der ein Kreuz in rund 70m Höhe thront. Inga-Maren Otto hat dieses vergoldete Kreuz gespendet. „Die christliche Symbolik im äußeren Erscheinungsbild des Kuppelbaus spiegelte seine Nutzung als königliche Kapelle wider.“ (Fabian Hegholz). Die Laterne wird in Einzelteilen gefertigt, dann vor Ort montiert und in einem Stück auf die Kuppelspitze aufgesetzt.
 
Unter der Kuppel entsteht einer der prominenten Ausstellungssäle des Humboldt Forums. Wegen der konservatorischen Anforderungen (Klimatisierung) wird der Kuppelinnenraum in 14m Höhe durch eine Zwischendecke aus Beton abgeteilt.

(Quelle: Humboldt Forum 09.05.17)

Neue Ideen für Berliner Bauakademie (18.04.2017)

Bundesbauministerin Hendricks hat einen Dialog gestartet, der die neue Nutzung der Bauakademie klären soll. Rund 70 Jahre nach seiner Zerstörung soll das Gebäude von Karl-Friedrich Schinkel wieder aufgebaut werden. Der Bundestag hat mehr als 60 Millionen Euro dafür bewilligt.
Karl Friedrich Schinkel stand für modernes Bauen in der Großstadt Berlin. 1836 schuf er die Bauakademie. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese jedoch zerstört. Nach dem Wiederaufbau soll der Bau ein Haus der Architektur werden.
Der Deutsche Bundestag hat im laufenden Bundeshaushalt 62 Millionen Euro für das Projekt bewilligt. Mit dem Geld soll die Bauakademie in den von Schinkel festgelegten Maßen und entsprechender Fassadengestaltung wieder errichtet werden.

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Eduard Gaertner,Berlin, Bauakademie 1830

Denk- und Kreativfabrik
Bundesbauministerin Barbara Hendricks eröffnete jetzt eine Veranstaltungsreihe, in der die zukünftige Nutzung des Gebäudes erörtert wird. "Schinkels rekonstruierte Akademie darf keine bloße Kopie des Originals werden, sondern muss eine Denk- und Kreativfabrik sein, die Wissenschaft und Kunst, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis unter einem Dach zusammenführt", sagte sie bei der Auftaktveranstaltung.

Juwel in der historischen Mitte Berlins
Die Schinkelsche Bauakademie stand in Berlin wie kaum ein anderes Gebäude seiner Zeit für die architektonische Moderne. Das Bauwerk galt in seiner Konstruktionsweise als revolutionär für das 19. Jahrhundert.
Kurfürst Friedrich III. hatte 1699 die Bauakademie gegründet. Schwerpunkt im Lehrplan dieser Fakultät lag auf den ästhetischen Elementen der Baukunst. Mit dem Neubau wurde Schinkel beauftragt. Er errichtete die Akademie 1836 auf dem Alten Packhof zwischen Kupfergraben und Friedrichswerderscher Kirche.
Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde die Akademie 1962 abgerissen. Es ist eine der schweren Kriegs- und Nachkriegswunden in der historischen Mitte Berlins. Derzeit existiert die Schinkelsche Bauakademie lediglich als Brache hinter einem Gerüst von Planen, die das Bauwerk vortäuschen.

Moderne in historischer Fassade
"Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich die verschiedenen Aspekte des nachhaltigen Planens und Bauens und der Stadtentwicklung nicht nur anschaulich darstellen lassen, sondern der auch Raum für eine lebhafte gesellschaftliche Diskussion bietet", skizzierte Hendricks ihre Vorstellungen. Das Gebäude solle verschiedene Formate ermöglichen, um aktuellen Themen aus Architektur, Städtebau, Ingenieurbau und Umweltschutz den passenden Rahmen zu geben.
Bereits zu Schinkels Zeiten gab es vielfältige Nutzungen. Die Königliche Porzellanmanufaktur und der Hofjuwelier waren im Erdgeschoss vertreten. Die wiedererrichtete Bauakademie soll zentraler Treffpunkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in einem sein.
Die Bundesstiftung Baukultur ist beauftragt, in einem Dialogverfahren ein tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln.

Bund bringt Bauen und Kultur zusammen
Bundesbauministerin Hendricks sieht den Schwerpunkt in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Architektur, Stadtplanung, Ingenieurwesen, Umweltschutz, Denkmalpflege, Bauausführenden und Bauherren.
Architekten und Stadtplaner stehen vor vielfältigen Herausforderungen, wenn sie zukunftsfähig bauen wollen und sollen: Wie bleiben Bauen und Wohnen bezahlbar? Wie erreichen wir die Klimaschutzziele? Welche Anforderungen werden an moderne Bauprodukte gestellt? Welchen Beitrag leisten Architektur, Städtebau und Ingenieurwesen für Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt?
Die wiedererrichtete Bauakademie soll ein Ort sein, der Raum für eine lebhafte gesellschaftliche Diskussion bietet. Die Akademie soll zentraler Treffpunkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in einem sein. Zur Gestaltung des Gebäudes will das Bundesbauministerium 2017 einen Wettbewerb ausschreiben.
Hendricks fasste ihre Vorstellungen so zusammen: "Mit der Idee einer Denk- und Kreativfabrik bleiben wir Schinkels innovativem Ansatz treu: 'Wer die Perspektive ändert, sieht Dinge in einem ganz anderen Licht.'"

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung/2017

Berlin-Schinkelplatz: Bilder von der Baustelle (11.04.2017)

Der Hochbau am Schinkelplatz geht  in großen Schritten voran. Die Wände des 1. Obergeschosses gegenüber dem Auswärtigen Amt stehen schon, die Decke über der Tiefgarage ist verschlossen. Demnächst wird die Kubatur sichtbar. Das Richtfest ist für den Herbst geplant…

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Düsseldorf-Kopenhagen-Connection (06.03.2017)

Zwei preisgekrönte Gastrokonzepte aus Kopenhagen eröffnen im Andreas-Quartier.

Zwei preisgekrönte Gastrokonzepte aus Kopenhagen eröffnen im Andreas-Quartier. Die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit ihrer hochgelobten Lebensqualität ist in aller Munde: aus dem hohen Norden zieht es nun eine der weltweit erfolgreichsten Lifestyle-Gastromarken an den Rhein. Im Frühjahr importiert das Unternehmen Copenhagen Concepts gleich zwei seiner kulinarischen Konzepte mit Platz für rund 200 Gäste nach Düsseldorf. So öffnen im ehemaligen Amts- und Landgericht an der Mühlenstraße mit seinen von Säulen umgebenem Portal ihre Pforten über zwei Etagen das Modern American Steak House, kurz Mash genannt, und das eigens für Düsseldorf konzipierte „Cafe du Sommelier".

„Das neuentstehende Andreas-Quartier mitten im Herzen von Düsseldorf ist für uns einer der spektakulärsten Orte der Stadt. Und weil Düsseldorf nicht nur dieses offene, internationale Lifestyle-Flair ausstrahlt, sondern das ehemalige Amts- und Landgericht der Mühlenstraße eine lange Geschichte hat, kam für uns kein anderer Standort in Frage", sagt Jesper Boelskifte, „außerdem ist es das Quartier, in dem der Künstler Daniel Spoerri seine legendären Eat Art Dinner inszenierte, in seinem bekannten Boheme-Lokal." Der 45 Jahre alte, mehrfach ausgezeichnete Sommelier, hat vor 20 Jahren sein erstes Restaurant in Kopenhagen eröffnet. Inzwischen betreibt das Unternehmen „Copenhagen Concepts" bereits zwölf Restaurants in Kopenhagen und Umgebung, in Odense, Aarhus, London und Hamburg mit über 600 Mitarbeitern.

(IHK-Magazin Düsseldorf 02.2017)

SCHINKEL’S RETURN TO SCHINKELPLATZ (24.11.2016)

schinkelplatz

Frankonia Eurobau’s project “Berlin Schinkelplatz” is being joined by a prominent neighbour: the eponymous Bauakademie [Building Academy] is to be resurrected right next door.

There are not many places in Berlin where the capital’s past openly presents its future prospects. Schinkelplatz in the historical city centre is such a place. The western side of the ensemble of new buildings fittingly named “Berlin Schinkelplatz – Von Preußen nach Europa” [Berlin Schinkelplatz – From Prussia to Europe] is currently being erected by the prestigious European architectural firm Frankonia Eurobau, which is seeking to create a representative, contemporary look in response to a neighbourhood that is just emerging, even though it already existed.

This is due to two decisions reached by the German Bundestag, the most recent of which dates to 11 November 2016. It concerns a building to which Schinkelplatz owes its name: the Schinkel Bauakademie. Although it is already located at Schinkelplatz, it has yet to be built, because what stands there now is only a mock-up. The budget committee of the Bundestag has now approved 62 million euros to replace the mock-up with the new building of the Berlin Bauakademie. However, it is to look like the edifice devised and built by Schinkel in 1836.

The idea behind the deceptively real mock-up is nothing new in Berlin. It was first used in June 1993, when the old Berlin City Palace was suddenly resurrected opposite Schinkelplatz on Schlossplatz – as a façade made of plastic supported by tubular steel scaffolding. The visual impression was so overwhelming and enduring that the German Bundestag finally decided on 4 July 2002 to rebuild the city palace of the House of Hohenzollern in its former glory and to put it to new use.
Anyone standing on Schinkelplatz today can look at the emerging neighbourhood, even though it already existed, in three different stages.

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Die Friedrichswerder Church, designed and built by Karl Friedrich Schinkel, was solemnly consecrated in 1831. For over a hundred years, it served as the church of the Friedrichswerder Lutheran community but was severely damaged during the war and was first restored and reopened as a museum in 1987 to mark the 750th anniversary of Berlin. Its striking brick façade gives some indication of what people who behold the future Schinkel Bauakademie can expect.

The Berliner Bauakademie, which has been standing here in mock-up form since August 2004 and will now be reconstructed with a faithful copy of Schinkel’s 1836 brick façade. Its future use has already been decided: A new Berlin architecture museum is to be created here, in which architectural collections from various institutions in Berlin are to be brought together.

The Berlin City Palace, soon to be renamed Humboldt Forum, is awaiting completion. It will be used in a sophisticated manner as a centre for art, culture, science and education with an international orientation devoted to inter-cultural dialogue, and will focus on both historical and current topics of global relevance from different angles and perspectives.

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Another prestigious project of the capital’s renewal is looking forward to a glamorous musical future only three minutes by foot from Schinkelplatz: the Berlin State Opera, Berlin’s most culturally and historically important theatre. It is currently being restored and, until its completion in October 2017, the ensemble of the State Opera will perform at the Schiller theatre in Charlottenburg.

And five minutes from Schinkelplatz, the museum future of Germany’s capital is taking shape: the James Simon Gallery is being constructed as an extension of the Pergamon Museum and a new entrance portal to Museum Island. As part of the Museum Island master plan, the Pergamon Museum is also to be connected by an “archaeological promenade” to the neighbouring Bode Museum, the Neues Museum [New Museum] and the Altes Museum [Old Museum], another masterpiece designed by Karl Friedrich Schinkel in 1830, to create an overall museum experience.

Anyone walking eastwards from Schinkelplatz across one of the two bridges over the Spree and past the palace will arrive at the part of Berlin Mitte between the Humboldt Forum and Alexanderplatz which includes the Marx-Engels Forum, Rathausplatz and Television Tower – an area where past and present meet in an ambiguous way. Because here, in the former centre of East Berlin, World War II and the subsequent decades left behind painful, empty spaces in the cityscape, as well as architectural faux pas. Plans for the modernisation of this area are now being made and include a reflection on the historical architectural conditions.

To the west of Schinkelplatz, the new Berlin is already finished: with the concert hall at Gendarmenmarkt, the future of the past is showing its hand. Opened in 1821 as the Königliches Schauspielhaus [Royal Theatre], the classical structure, one of Karl Friedrich Schinkel's principal works, was ultimately renamed Konzerthaus Berlin [Berlin Concert Hall] in 1994 following its restoration in the 1980s and was chosen as the venue for the Berlin Symphony Orchestra, known today as the Konzerthausorchester Berlin. The prestigious concert hall’s programme offers about 550 musical events each year, from old to contemporary music, which sometimes sounds so unusual it could almost be from the future.

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Frankonia Eurobau’s ensemble of new buildings on Schinkelplatz is emerging right where the capital’s past is showing its future prospects. Under the equally poetic and ambitious motto “From Prussia to Europe”, the reinvention of Berlin will be concluded right here in future. “Berlin Schinkelplatz” invites everyone to participate in a process in which yesterday and tomorrow are merging in a way that will shape the face of Berlin for years to come.

Andreas Quartier opens its doors for the first time (28.04.2016)

· World-renowned art event in the future living room of Düsseldorf
· Welcome to Andreas Quartier: public art event from 28 to 30 April
· The entrance hall of Andreas Quartier will be the new meeting place for Düsseldorfers
· First “Hyatt House ” in Europe moves in to Andreas Quartier

The fitting out of the interior of Andreas Quartier in the heart of Düsseldorf is in full swing. Now for the first time, Andreas Quartier is opening its doors to the public as it becomes the centre of the art event “Daheim - At Home: das Wohnen kommt nach Hause ” (At home: living comes home). The symbolic live-sized “trash people” sculptures by the renowned artist HA Schult will be on show in Andreas Quartier for the first time. These cosmopolitan vagabonds of the consumer age have been travelling around the globe for 20 years as part of what is recognised as the worlds longest ever art event. Andreas Quartier and the exhibition “Daheim - At Home” will be open to the public from 28 to 30 April. “This art event definitely proves that living is coming back home to Andreas Quartier”, said Uwe Schmitz, chairman of Frankonia Eurobau.

At the heart of the new Andreas Quartier development is the listed former Royal Courthouse with its imposing entrance hall. “This entrance hall will be Düsseldorf’s new living room”, said Schmitz, as it will house exquisite cafés, lounges and restaurants. “This new meeting place for Düsseldorf will be unique in the city and in Germany as a whole. Now that the shell has been completed and the façades are revealed, one can see that the last gap in the centre of Düsseldorf has been filled. Varied façades and architecture of the highest quality have been brought back into the heart of this city”, continued Schmitz.

Imposing entrance hall of the former courthouse to become the new meeting place in the city centre

Frankonia is bringing life back into the centre of Düsseldorf with Andreas Quartier. “In the past people moved out to the suburbs from the city centre, now they are moving back in again. Inner city locations have again become synonymous with quality of life. Where Andreas Quartier now stands was once a residential area. This is where Düsseldorf began. This historic location is coming back to life, thanks to Andreas Quartier”, said Schmitz. The cosmopolitan figures by the artist HA Schult symbolise the kind of city renewal that is happening with Andreas Quartier. The sculptures made out of recycled material have already been exhibited in many different places all over the world and will now find their new home in the centre of Düsseldorf. In addition to these cosmopolitan figures, HA Schult will also exhibit 15 portraits of famous personalities who have influenced the city of Düsseldorf in their time. These include Napoleon Bonaparte, Heinrich Heine, Angela Merkel and Jürgen Habermas.

Concierge with five-star service

Future residents of Andreas Quartier will have a concierge at their service. One of the team will be Raffaele Sorrentino, the former Chief Concierge at the Adlon Hotel. Frankonia concierges conform to newly defined quality standards that have been established by Frankonia themselves as developers. This five-star service is not only available on site or by phone but can also be reached via FRANKONIA’s own concierge app.

First “Hyatt House Hotel” in Europe in Andreas Quartier

The international hotel chain, Hyatt, plans to open its first “Hyatt House ” in Europe in Andreas Quartier in January 2017. Hyatt House hotels mainly cater for hard-working business people who like to feel at home when they are on business trips. The concept combines hotel service with the size and comfort of ones own home. There are currently 66 Hyatt House Hotels in America. These serviced apartments will be located in the former Royal Courthouse and will be managed by Moreno Occhiolini, a highly experienced hotel manager. Among other posts, Occhiolini was director of the Four Seasons Hotel in Hamburg and following that was CEO of Roccoforte Hotels.

Successful marketing of the apartments

The marketing of Andreas Quartier in the centre of Düsseldorf is going very well. Most of the buyers are private users, as the unique location in the heart of the city and the exceptional architecture are highly attractive to buyers from all over the world. Other purchasers include institutional investors and a well-known German foundation that will offer the apartments as rental properties. The rental apartments are located in the new buildings on Neubrück Strasse directly behind the former courthouse. The first apartments will be handed over to private owners this summer. The investment manager AEW Europe has purchased 102 of the serviced apartments for a special property fund. AEW Europe is one of the leading asset managers in Europe, and manages property assets worth €44.6 billion worldwide. “Many people find their dream of urban living here. Whether for young families, senior citizens or single people, Andreas Quartier offers service and security as well as an array of high-quality restaurants, cafes and bars on its doorstep. Above all it is located right in the heart of the pulsating centre of the city, between the opera, Königsallee and the Rhine”, says Schmitz.

Successful sales and rental of office space

The marketing of the commercial space is also showing very positive results. The only space still available is in the “Lifestyle House ” in Ratinger Strasse and in number 7 Neubrück Strasse. The two corner buildings of the former courthouse on Mühlen Strasse have been sold to a private investor. The high-profile seminar provider, Châteauform’ will move into the building on the corner of Mühlen Strasse and Liefergasse. This means that around 90 % of the office space in the two corner buildings has now been let. Châteauform’ Seminar Houses is a leading seminar provider from France that is exclusively aimed at companies and provides seminar venues for meetings, training and coaching. The business concept is to harmoniously combine work and relaxation in comfortable surroundings where participants feel at home. Andreas Quartier will be Châteauform’s fourth location in Germany. Frankonia itself will also rent office space in the building on the corner of Mühlen Strasse and Neubrück Strasse for its new Düsseldorf branch.

Above all, Andreas Quartier is home to an array of restaurants, cafés and bars, such as Mutter Ey Café, on the newly named “Mutter-Ey-Platz” on Neubrück Strasse, the new meeting place for people of all ages who are interested in art. Other high-quality and attractive restaurants and bars are located on the ground floor of the former Royal Courthouse on Mühlen Strasse and in the so-called “Ratinger Freiheit” on Ratinger Strasse.

About FRANKONIA Eurobau AG:
FRANKONIA Eurobau AG specialises in designing, constructing and marketing premium property developments in prime locations in German cities. The projects range from classic apartment and commercial buildings to office complexes and the development of complete city quarters. All Frankonia projects have an influence on the city they are located in and are in the absolutely premium segment. Frankonia’s customers include private investors from Germany and abroad, private users and institutional investors. The company has developed projects in Hamburg, Berlin, Halle, Münster, Munich and Düsseldorf and has its headquarters in Nettetal, close to the Dutch boarder. The chairman of the board and founder of Frankonia Eurobau is Uwe Schmitz. For more information visit www.frankonia-eurobau.de

About AEW Europe:
AEW Europe is one of the biggest investment and asset managers in Europe. AEW currently jointly manages a property platform of worldwide assets worth more than €49 billion with AEW Capital Management in the USA and Asia and the subsidiaries AEW Europe LLP and NAMI - AEW Europe.

About Châteauform’:
Since its foundation Châteauform’ has opened 45 seminar houses, in 8 countries in Europe and China, which all share the same philosophy: “just like at home”. Châteauform’ is lead more by values that rules, this is why individuals have more freedom and autonomy within the organisation. The company employs a staff of 1,200. Châteauform’ provides seminar locations for meetings, training or coaching and is exclusively aimed at companies. To date 3,000 organisations have held seminars with Châteauform’. The business concept is to harmoniously combine work and relaxation in comfortable surroundings where participants feel at home.

BERLIN, SCHINKELPLATZ PROJECT: NEIGHBOURHOOD AGREEMENT SIGNED (04.04.2016)

The parish authorities in Friedrichstadt and Frankonia Eurobau have signed a neighbourhood agreement. This agreement is designed to ensure the best possible protection for Friedrichswerder Church, which is situated on Schinkelplatz in the Berlin Mitte (Berlin Central) district, during the construction of Frankonia’s new Schinkelplatz project. “It is of the utmost priority that all possible damage to the church as a result of the construction work be avoided”, said pastor Stephan Frielinghaus, chairman of the parish council. Furthermore, the agreement serves to ensure that all parties work together on the implementation of effective measures to prevent any such damage.

The now concluded neighbourhood agreement stipulates numerous measures to protect Friedrichswerder Church. Thus, continuous monitoring and measurements will be carried out on the church throughout the construction work on the Frankonia project. To do this, three different measuring systems have been installed and a warning protocol has been developed. “If particular alarm or tolerance levels are exceeded, construction will be stopped immediately,” said Uwe Schmitz, Chairman of Frankonia Eurobau. All damage will therefore be avoided.

The local preservation authorities in Berlin Mitte, in conjunction with the state authorities, issued a preservation order, which stipulates the monitoring obligations and rights of the parties. This allows for the prognosis of independent surveyors to be taken into account, which could mean the acceptance of minor damage, which does not endanger the structure of the church building and can be repaired after construction has ended. As part of the measures, surveyors will inspect the church on a daily basis until the project has been completed. Thus ensuring that even the smallest change is noticed. The parish authorities and the church foundation guarantee that the experts and surveyors have access to the church.

At the outset Frankonia Eurobau developed an optimal foundation system in cooperation with the conservation authorities and the church authorities. This approved system differs significantly from the one used for the foundations of the building that was recently constructed on the west side of the church. “Our construction methods cause considerably less vibration and the diaphragm walls to secure the foundations are much more stable than those used for the construction of the building on the west side”, explained Schmitz.

 

TOP LOCATIONS IN BERLIN IN FOCUS (21.03.2016)

International capital is flowing into Berlin and concentrating on luxury apartments. FRANKONIA Eurobau is perfectly in step with this trend with its latest high-end project on Schinkelplatz. This luxury development is a respectful and enhancing addition to this historic location opposite Berlin City Palace. Thus the company is staying faithful to its mission to build first-class developments of the highest quality in the best possible locations. Lenbach Gärten in Munich is a shining example of this. In the last few years its value has risen well above the average for the Maxvorstadt district of the city. Only properties in the most select of prime locations manage to achieve such increases.

The value of the Berlin luxury property market is expected to have its greatest potential for growth in the coming years. Realistic estimates put it on a par with European cities such as Paris, London, Barcelona and Rome. International investors are already waiting for the next batch of high-end properties. For them, tomorrow’s Berlin is the new London.

 

LUXURY PROPERTY: ALL EYES ON BERLIN (18.03.2016)

Luxury property in very special locations, designed and finished to the highest specifications and offering residents a wide range of individual services: these, among other factors, contribute to the well above average demand for luxury property in economically stable times. The price of premium residential property is linked to the local property market. In the top seven German cities, buyers get different sized properties with different standards of specifications for the same purchase price. In Munich and Hamburg apartments in the high-end segment are more expensive than in Berlin. Peter-Georg Wagner (IVD) cites the shortage of development land on the Elbe and Isar rivers as the reason for the difference. At the same time, both cities are attracting major industries and are among the top economic regions in the country. However, the value of the Berlin luxury property market is expected to have its greatest potential for growth in the coming years. Realistic estimates put it on a par with European cities such as Paris, London, Barcelona and Rome. International investors are already waiting for the next batch of high-end properties. For them, tomorrow’s Berlin is the London of today.

International capital is flowing into Berlin and concentrating on luxury apartments. FRANKONIA Eurobau’s high-end project on Schinkelplatz opposite Berlin City Palace is a respectful and enhancing addition to this historic location. Thus the company is staying faithful to its mission to build first-class developments of the highest quality in the best possible locations. Lenbach Gärten in Munich is a shining example of this. In the last few years its value has risen well above the average for the Maxvorstadt district of the city. Such increases are only achieved by properties in the rarest of prime locations.

 

ACTION BLUE: THE PERFORMANCE ARTIST HA SCHULT IS ON THE MOVE (10.03.2016)

Air and water: two elements. Air pollution and water shortage: two issues that are preoccupying humanity. As part of the GLOBALE – an art event run by the Centre for Art and Media, Karlsruhe – HA Schult drove from Paris to Peking in an electric car. On the journey Schult took samples of water from rivers and lakes to create bio kinetic pictures from the microscopic photographs of the samples, the idea being: nature paints itself. The highpoint of the tour was a world press conference at a water hole in the Gobi Desert.

Bio kinetic pictures are created from the microscopic photographs of the samples. Some of the resulting artworks will be displayed in the exhibition “Lebensstoff Wasser” (Water – a vital resource) in the Museum der Brotkultur (Museum of Bread) in Ulm from 8 May to 28 August 2016. Art and science, mankind and the environment are brought together in this unusual project. The project is one of a series of works undertaken by HA Schult – since the 1970s the artist has been involved in ecology-based performance art.

Recently, in conjunction with FRANKONIA, HA Schult designed the façade of the Ratinger Freiheit building in FRANKONIA’s Andreas Quartier in Düsseldorf’s old town and created the “Schloss Europa Portraits” for the City Palace in Berliner. The “Schloss Europa Portraits” can be purchased for a donation of €2,000. The proceeds are in aid of the rebuilding of Berlin City Palace.

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Further information about Action Blue: http://action-blue.de

FRIEDRICHSWERDER CHURCH – SCHINKEL`S NEW CREATION 1824-1831 (07.03.2016)

Karl Friedrich Schinkel (*1781, +1841) was an extraordinarily creative master builder. In the course of his life Schinkel creatively delved into many architectural styles. At the highpoint of his career he rebuilt Friedrichswerder Church on Werderscher Markt, from 1824 to 1831. At the same time as Schinkel was planning his rebuild the King also commissioned plans for repairs to the existing building, which led to the debate whether to repair the old church or pull it down and start afresh.

Schinkel’s first plans in 1821 showed the new church as an antique temple with a campanile, or freestanding bell tower. The next designs (1823), published in 1826 in Schinkel’s Book 8 “A collection of architectural designs”, showed a pilaster church with four axes, a choir polygon and a campanile.

From 1822 to 1824 Crown Prince Friedrich Wilhelm IV became heavily involved in the design phase. While for many other buildings Schinkel was able to realise his ideals of classical Greek architecture, the Crown Prince preferred the gothic style. Subsequent drawings featured variations with double towers, a simple tower front, a tower with a flat roof and a tower with a pointed helm roof. Gothic elements now influenced the design process. In 1824 Schinkel delivered the first designs that were based on English chapels. Here he presented a church with four towers. Schinkel planned this as an extension to the French community’s old church. However, the King rejected the four-tower idea and in March 1824 decided on a modification of this design with two towers in red brick and not as an extension. Once the new form had been decided on, the old building was demolished and in autumn 1824 preparations for the construction of the new building could begin. The new church was built in exactly the same place as the old one, although it was not quite as long, with a shortened front, facing Werderscher Markt. The masonry bricks and moulded bricks came from a brick factory on Lake Werbellin. The cornices, pilaster strips, archivolts and buttresses of the new Friedrichswerder Church formally paid homage to the towers of the colleges of Oxford, which Schinkel visited in 1826. The two towers of the new church had flat roofs, which is typical of English architecture. In Berlin the roof was hidden behind a balustrade and the buttresses were brought into the interior of the church. Thus creating an unusual synthesis between antique elements and medieval religious architecture.

The cast iron doors on the south double portal were particularly impressive. The four doors were each decorated with five medallions, each of the 20 medallions depicting an angel, some with a quotation from the bible. On the side façade of the nave, slightly protruding buttresses linked five compartments. Between these, a large tracery window, 11.48 m high by 4.10 m wide, opened up the façade. The choir also had large narrow windows. While the materials used for the exterior could be clearly seen, parts of the interior were an illusion. All of the walls were finished to look like hewn sandstone. The large oak galleries were simply varnished. This rustic treatment of the wood seems to be a reaction by Schinkel to the fact that, for cost reasons, he was not able to install cast iron galleries, railings or stairs. He was also not allowed to carry out his wish for a blue ceiling with golden stars. Instead cross ribs and corner stones were painted on the ceiling. The new church was inaugurated on 10 June 1831.

This building did not conform to Schinkel’s architectural ideals. Whereas the previous structure stretched as far as the street, Schinkel and the Crown Prince planned from the outset to position the new church further back, in order to make the square larger. Next to the church there were unsightly buildings, which ideally should have been concealed by a false façade, however the budget did not allow for this. Instead a wall was built to block off the simple houses on Falkoniergasse from the church and the square. Between 1837 and 1839 three storey buildings with attic floors were built beside the church. The surrounding area, which had been residential, became a business district with banks, insurance and administration buildings. In the second half of the 19th century the population of the area declined steadily. Residential houses were demolished and the bourgeois families died out or moved away. In 1930 one commenter wondered about the development of the district: “Will the economic slump finally force the office buildings to be turned back into residential houses?”

In 1832 the first repairs had to be carried out on the church and in 1841 the pyramid spire was removed for safety reasons. Plans for new pointed helm spies were still unrealistic. The roof was replaced several times, for example with corrugated zinc in 1895. In 1914 changes were made to the interior: the 10 transparent windows in the nave were replaced with heavily stained glass windows. This changed the character of the interior significantly. Furthermore, the light oak of the galleries was covered with a mahogany coloured varnish. Thus, the interior lost its brightness and clarity. The church suffered extensive damage in the last months of the war, in 1945.

 

1 MARCH 2016

LARGE BOULDER SALVAGED ON CONSTRUCTION SITE AT SCHINKELPLATZ

Excavations are currently underway on the new Frankonia construction site on Schinkelplatz in Berlin, where a boulder measuring about 120 cm x 80 cm has been found by a construction worker. The origin of the rock, which is being stored separately, is unclear. The developers are currently investigating whether a place can be found for it later as a feature in the gardens. This large boulder is not the first find on the site. In December 2015 construction workers discovered foundation walls from the 16th and 17th centuries. FRANKONIA had the stones removed carefully and put into storage. The plan is to integrate the wall remains into the project. The boulder and the wall remains are currently the only evidence of the settlement history of the city on this site. However, during the preparations for the foundations of the Berlin City Palace, remains of wooden foundations were also found. Since 2014, more and more discoveries have been made in the areas around Alexanderplatz, Gendarmenmarkt, and Schlossplatz Mühlendamm – bones, tombs, remains of walls – that have been documented by the Berlin Landesdenkmalamt (State Conservation Agency of Berlin). The construction management has been instructed to register each fragment found during the rest of the excavation work. It will be decided how the objects found will be used, on a case-by-case basis.

FRIEDRICHSWERDER CHURCH: NO CRACKS AS A RESULT OF CONSTRUCTION (26.02.2016)

FRANKONIA Eurobau is currently developing a project in the immediate vicinity of Karl. F. Schinkel’s Friedrichswerder Church on Schinkelplatz. The new building is being constructed between the Church and the Bauakademie (School of Architecture) and opposite Berliner Stadtschloss (Berlin City Palace). Niederlag Strasse and a footpath separate the Church, which is a listed building, from the building site. The municipal building regulations define the necessary distance from the Church based on its historical significance, taking into account technical, design and social aspects. The project will be constructed according to the prescribed zoning and all approvals are already in place. The church authorities and an independent surveyor have confirmed that the now visible cracks were caused either by variations in temperature or a lack of restoration work.

Due to problems caused by a previous building project on the west side of the church, extensive new safety measures have been introduced for the Schinkel site. On the west side there is no road separating the church from the other building. Making that building – unlike the Frankonia building – directly adjacent to the church. Before construction began, Frankonia had highly sensitive measuring systems installed in the church to monitor the building and established a message and alarm system leading to an immediate halt on construction should borderline or dangerous levels be exceeded. Frankonia’s instruments supplement the existing state monitoring system. Thus, the possible effects of the construction process are doubly recorded, assessed and evaluated. In addition, approved surveyors visit the church daily to ensure that small cracks are detected and analysed immediately. The community and the church foundation approved entry to the church to carry out these measures. No other historic building in Berlin is subject to such safety precautions. Early detection before possible damage can occur is at the centre of these measures and in the interests of all concerned.

The daily logs and measuring systems provide ongoing proof that the intensive preparations were necessary. So far, none of the highly sensitive systems has triggered an alarm. Frankonia has already completed work on the elaborate diaphragm walls. Based on a technically highly optimized foundation system – developed in cooperation with the conservation authorities and in coordination with the church authorities – the diaphragm walls were set 15 meters deep into the ground. In this way the foundations of the Frankonia project differ from the project on the west side. The diaphragm walls to secure the foundations and shield the building from vibrations in the soil are deeper and much more stable. In the next step, the base of the foundations will be created, using a high-pressure injection process, and completed by the end of March. The advantage of this method is that larger stabilisation blocks can be created in the ground using a relatively small drill port (about 15 cm in diameter). The process is particularly gentle on the surrounding buildings while reinforcing the foundations, which is why it is used in such delicate buildings as the Gemäldegalerie in Berlin, Palais Leopold in Munich or the E.T.A. Hoffmann Theatre in Bamberg. Both Frankonia and the state conservation authorities have taken every technical measure possible to protect the church.

FIRST CONSTRUCTION PHASE COMPLETED ON SCHINKELPLATZ (22.01.2016)

The first phase of construction on Schinkelplatz, which was begun at the end of October 2015, has been completed: the preconstruction in the form of a pile wall (Berlin wall) along the property boundaries and the preparation of the guide walls for the diaphragm walls. At the same time construction of the diaphragm walls was underway and they were completed successfully and on time on 15 January 2016.

Currently the earthworks for the preliminary excavation are being carried out. At the same time the production of the full-scale horizontal insulation of the base of the foundations has begun, with completion expected by early May.

Through careful planning and execution of the work there has been no impact on the surrounding area or the neighbouring buildings.

PARTS OF OLD FOUNDATION WALLS FOUND AND SECURED ON SCHINKELPLATZ-PROJEKT (21.12.2015)

During the first excavation work on the project on Schinkelplatz, directly opposite the Berlin Palace, there has been an archaeological surprise: old foundation walls from the former buildings on the site have been found. The oldest foundation wall may even date back to the Baroque period, which lasted from about 1575 to 1770. The more recent foundation walls date from the beginning of the last century. A residential and office building for the sewing machine manufacturer Singer probably once stood on this site.

The discovery of the remains of these walls once again illustrates that this site, in the heart of Berlin, has been intensively built on for many centuries. The site is now being rejuvenated through FRANKONIA Eurobau’s Schinkelplatz project. The introduction of modern architecture in this location is intended to create a bridge to the past. The original Prussian-influenced architecture of the square is interpreted in a contemporary and authentic manner. Thus creating a lasting architectural heritage. It is to this aim that renowned architects Rafael Moneo, Schultes Frank Architects and Hemprich Tophof have also put their names to the project.

Frankonia Eurobau supports the work of archaeologists and will also consult with them during the next phase of the excavation work. It is likely that other historic pieces of wall exist.

The foundation walls that have already been found have been carefully removed and put into storage. Currently FRANKONIA Eurobau is investigating whether the foundation walls can be integrated into the project on Schinkelplatz.

FRANKONIA EUROBAU AND ARTIST HA SCHULT WORK TOGETHER FOR A GOOD CAUSE (14.12.2015)

Frankonia EUROBAU continues its fruitful collaboration with the renowned artist HA Schult. As part of the “Festival of Lights” the Berlin City Palace was illuminated and HA Schult presented new works of art there in the windows of the Palace. The pictures represent “the walk from Prussia to Europe” in the form of lively portraits of important figures from ancient and recent history, as well as contemporary personalities. Frankonia EUROBAU supports the exhibition from their project on Schinkelplatz, directly opposite the castle. “HA Schult has enriched the event. His art in conjunction with the Festival of Lights have the given City Place and Humboldt Forum a unique atmosphere,” said Uwe Schmitz, CEO of Frankonia EUROBAU.

On the first evening nine of the art works were already sold. The full proceeds from the sale will be donated to the foundation for the reconstruction of Berlin City Palace. The remaining works are still available in limited quantities. The proceeds will also be donated to the charity, (for more information: 030-2039340).

BUILDING PROJECT ON SCHINKELPLATZ IN BERLIN (26.10.2015)

Frankonia is well aware of the huge responsibility it carries in developing a site next to Friedrichswerder Church. This is especially true in light of the problems that arose as a result of the construction work that was carried out by another developer on the west side of the church. Lessons have been learned from this in time for the FRANKONIA project, which have led to the development of a special foundation excavation concept as well as a highly developed early-warning and prevention system. Frankonia is investing around 2-3 million Euros in the excavation and foundation process and a range of protective measure for the church.

The excavation and foundation system has been developed in cooperation with the Building Conservation Authorities and the church authorities. The quality of the process is very different from the excavation that was undertaken for the now almost completed project on the west side of the church. The Frankonia project will cause considerably less vibrations and the diaphragm walls to secure the foundations are much more stable than those used for the building on the west side.

The early-warning and prevention measures include continuous measurement during construction on and in Friedrichswerder Church. Frankonia has been given access to the church so that the measuring instruments can be installed. All of the external and some of the internal systems have already been installed. Continuous monitoring will provide early-warning signals and will prevent any damage to this precious building. This system of monitoring was agreed upon from the outset between Frankonia and the church and construction will only begin when the system is fully operational.

Every measure will be cross checked by a second expert. All surveyors, structural engineers and other experts are selected with the approval of the state church. Frankonia would like to continue to work closely with those responsible for the church and have signed a “neighbours” agreement with the church authorities.

For more information contact Frankonia Eurobau AG Mon. to Sun. 10 am to 6 pm on: + 49 (0) 30 364 102 222 Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

 

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THE NEWEST PROJECT FROM Frankonia Eurobau AG