Einladung HA Schult Kunstaktion FREIHEIT im Andreas Quartier

Frankonia Eurobau lädt gemeinsam mit HA Schult zu Kunstaktion Freiheit im Andreas Quartier ein

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„Die Freiheit einer Gesellschaft ist so groß wie ihre Kunst“ (HA Schult 1969)

Der Künstler HA Schult hat die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer aufgerufen, Briefe zum Thema Freiheit zuzusenden. Das Ergebnis: viele Tausend Gedanken zu einem bewegenden Thema, von denen eine Auswahl auf der von HA Schult gestalteten „Freiheitswand“ am Samstag, den 24.06.2017 von 11.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 25.06.2017 von 11.00 bis 17.00 Uhr am Andreas Quartier Düsseldorf in der Mühlenstraße 34 (ehemaliges Amtsgericht) präsentiert wird. Über Ihr Kommen freuen wir uns.

Termine:

Samstag, 24.06.2017 11.00 bis 16.00 Uhr
Sonntag, 25.06.2017 11.00 bis 17.00 Uhr

 

Einheitsdenkmal endgültig vom Bundestag beschlossen

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Auf der Schlossfreiheit, vor dem Eosanderportal an der Westseite des Berliner Stadtschlosses, am Ufer des Spreekanals und vis à vis dem Schinkelplatz wird nun doch das Freiheits- und Einheitsdenkmal entstehen. Es soll sowohl Rückblick als auch Anstoß sein, den demokratischen Aufbruch fortzusetzen und Demokratie und Einheit zu festigen. Das Denkmal wird nach dem Entwurf von Milla&Partner errichtet und trägt den Titel „Bürger in Bewegung“:  Dabei handelt es sich um eine 50 Meter lange, begehbare Schale. Diese soll an die friedliche Revolution von 1989 und die Wiedervereinigung 1990 erinnern. Am 2. Juni hat der Bundestag die Errichtung des Denkmals beschlossen. Die Einweihung soll im Herbst 2019 sein – am 30. Jahrestag des Mauerfalls.(Quelle: https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/06/einheitsdenkmal-berlin-bundestag.html)

Einheitsdenkmal soll gebaut werden

Bundestag beschließt Bau der "Einheitswippe" bis 2019
02.06.17 | 09:21 Uhr

Wippe? Waage? Oder doch eine Schale? Hauptsache dafür, hieß es bereits am Donnerstag aus dem Bundestag. In der Nacht zu Freitag stimmten die Abgeordneten mit großer Mehrheit dafür, das lang geplante Einheitsdenkmal vor dem Berliner Schloss nun doch zu errichten. Der Bundestag hat sich mit klarer Mehrheit zum Bau des Einheitsdenkmals in Berlin bekannt.

Nach einem beispiellosen Hin und Her soll das Freiheits- und Einheitsdenkmal nun doch gebaut werden. Der Bundestag forderte in der Nacht zum Freitag, das seit Jahren geplante Projekt noch vor der Bundestagswahl im Herbst auf den Weg zu bringen. Einweihung soll im Herbst 2019 sein - am 30. Jahrestag des Mauerfalls. Die Grünen unterstützten einen entsprechenden Antrag von Union und SPD. Nur die Linken stimmten dagegen. Das Plenum hob damit einen Beschluss des Haushaltsausschusses vom vergangenen April auf, der das Projekt wegen einer Kostensteigerung von 10 auf 15 Millionen Euro gestoppt hatte.   

Erinnerung an die Friedliche Revolution in der DDR 1989
Geplant ist nach dem bisherigen Verfahren eine große begehbare Waage vor dem Berliner Schloss. Unter dem Motto "Bürger in Bewegung" soll sie an die Friedliche Revolution in der DDR 1989 und die Wiedergewinnung der Deutschen Einheit erinnern. Die Wettbewerbssieger Milla Partner aus Stuttgart reagierten erfreut auf die Entscheidung. "Nach einem Jahr der Ungewissheit sind wir froh, das vor sieben Jahren begonnene und seit bald zwei Jahren baureife Werk nun umsetzen zu können", erklärten Geschäftsführer Johannes Milla und Architekt Sebastian Letz.

Mittel sollen gegebenenfalls aufgestockt werden
Der Bundestag forderte in der Entscheidung vom Freitag, die Plenarbeschlüsse zur Errichtung des Denkmals aus den Jahren 2007 und 2008 "konsequent" umzusetzen. Die ursprünglich bewilligten Mittel von zehn Millionen Euro sollten gegebenenfalls aufgestockt werden, hieß es. Die Entscheidung damals sei "richtig und wichtig" gewesen, sagte die SPD-Abgeordnete Hiltrud Lotze. Die folgende Debatte habe gezeigt, worum es wirklich gehe - den Mut der Ostdeutschen zur Überwindung der SED-Diktatur zu würdigen. Der CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz sagte: "Das Freiheits- und Einheitsdenkmal darf und wird nicht an der Finanzierung scheitern. Wir wollen bauen." Die Linken kritisierten besonders den geplanten Standort auf dem Sockel des früheren Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals vor dem Berliner Schloss. Das Vorhaben habe kaum Akzeptanz in der Öffentlichkeit, sagte die Linken-Abgeordnete Sigrid Hubach.

Projekt durch Gezerre schon jetzt beschädigt
Berliner Landespolitiker haben unterschiedlich auf den Bundestagsbeschluss zum Bau des Einheitsdenkmals reagiert. Die Vorsitzende des Kulturausschusses im Abgeordnetenhaus, Sabine Bangert (Bü90/Die Grünen), sagte dem rbb, durch das politische Gezerre sei das Projekt schon jetzt beschädigt. Sie kritisierte, dass die Bürger weder an der Debatte noch an der Entscheidung beteiligt wurden. Der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert begrüßte, dass sich der Bundestag zum Bau des Denkmals bekannt hat. Es wäre aber besser, es in der Nähe des Brandenburger Tors zu errichten anstatt wie geplant vor dem Stadtschloss.

(Quelle:  https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/06/einheitsdenkmal-berlin-bundestag.html)

Dank großzügiger Einzelspenden: Schlosskuppel entsteht mit Laterne in alter Pracht (06.03.2017)

Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Bauherrin für Deutschlands größtes Kulturbauvorhaben, teilt mit:

Das Berliner Schloss bekommt noch im Zuge der laufenden Bauarbeiten dank überaus großzügiger Einzelspenden eine fast vollständig historisch rekonstruierte Kuppel samt Laterne und vergoldetem Kreuz. Lediglich die großen Skulpturen auf der Balustrade des Kuppelunterbaus sind noch nicht durch zusätzliche Spenden finanziert. Berlin erhält in der Sichtachse vom Brandenburger Tor und der Allee Unter den Linden einen ihrer einstmals prägenden Blickpunkte wieder zurück.

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Johannes Wien, Vorstand und Sprecher der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss: „Die Schlosskuppel gehörte seit über 150 Jahren zum Stadtbild von Berlin. Ich freue mich, dass wir der Hauptstadt diesen Glanzpunkt wieder zurückgeben können und danke allen großen und kleinen Spendern für ihr großzügiges Engagement.“
 
Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss: „Die Kuppel ist im wahrsten Sinne des Wortes der krönende Abschluss für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Wir sind allen großzügigen Spendern überaus dankbar und auch ein wenig stolz, dass wir diesen Erfolg heute bekanntgeben dürfen. Aber es liegt noch eine große Herausforderung vor uns, das Spendenziel von 105 Mio. € zu erreichen.“
 
Es war lange Zeit unsicher, ob die Schlosskuppel 2019 zur Eröffnung des Humboldt Forums wieder in ihrer vollen Pracht zurückkehren würde. Denn das vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 2011 freigegebene Baubudget einschließlich 80 Mio. € Spenden schloss zunächst nur eine vereinfachte Fassade an der Kuppel ohne Laterne ein. Für die vollständige historische Rekonstruktion der Fassade der Kuppel wie der Innenportale 2, 3 und 4 werden noch einmal zusätzlich 25 Mio. € notwendig. Deshalb gilt es immer noch, die Spenden für die Rekonstruktion der Außenfassaden und des Schlüterhofs in voller versprochener Höhe einzuwerben. Wenn der erfreuliche Spendenfluss wie in den Vorjahren anhält, dann ist dies nach Einschätzung des Vorstands der Stiftung Johannes Wien wie des Geschäftsführers des Fördervereins Wilhelm von Boddien auch möglich. Derzeit sind bereits über 62 Mio. € an Barspenden zusammen gekommen zuzüglich Sachspenden und Spendenversprechen.
 
Der Bau der Kuppel zur Mitte des 19. Jahrhunderts ging wesentlich auf den architekturinteressierten preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zurück. Schon als Kronprinz forcierte er die Pläne zum Bau einer Kuppel auf dem Westportal, unter der die neue Schlosskapelle mit einem 36m hohen Innenraum entstehen sollte. An den ersten Plänen war noch Karl Friedrich Schinkel beteiligt. Die Ausarbeitung der Kuppelarchitektur erfolgte dann durch seinen Schüler Friedrich August Stüler. 1844 durch Kabinettsorder Friedrich Wilhelms IV. auf den Weg gebracht, wurden die Kuppel und die Kapelle erst 10 Jahr später 1854 fertiggestellt. Übrigens finanziert aus der königlichen Privatschatulle.
 
Die Kuppel hat – von außen kaum erkennbar – keinen runden Unterbau, sondern der sog. Tambour musste in die rechteckige Basis auf dem Westportal eingepasst werden. Die Schlosskuppel zeigt daher unten ein Oval, das sich nach oben erst zu einem Kreis verjüngt, auf dem die sog. Laterne aufsetzt. Acht Engelsfiguren, Cherubim, tragen hier eine zweite Kuppelhaube in Form von Palmblättern, auf der ein Kreuz in rund 70m Höhe thront. Inga-Maren Otto hat dieses vergoldete Kreuz gespendet. „Die christliche Symbolik im äußeren Erscheinungsbild des Kuppelbaus spiegelte seine Nutzung als königliche Kapelle wider.“ (Fabian Hegholz). Die Laterne wird in Einzelteilen gefertigt, dann vor Ort montiert und in einem Stück auf die Kuppelspitze aufgesetzt.
 
Unter der Kuppel entsteht einer der prominenten Ausstellungssäle des Humboldt Forums. Wegen der konservatorischen Anforderungen (Klimatisierung) wird der Kuppelinnenraum in 14m Höhe durch eine Zwischendecke aus Beton abgeteilt.

(Quelle: Humboldt Forum 09.05.17)

Neue Ideen für Berliner Bauakademie (18.04.2017)

Bundesbauministerin Hendricks hat einen Dialog gestartet, der die neue Nutzung der Bauakademie klären soll. Rund 70 Jahre nach seiner Zerstörung soll das Gebäude von Karl-Friedrich Schinkel wieder aufgebaut werden. Der Bundestag hat mehr als 60 Millionen Euro dafür bewilligt.
Karl Friedrich Schinkel stand für modernes Bauen in der Großstadt Berlin. 1836 schuf er die Bauakademie. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese jedoch zerstört. Nach dem Wiederaufbau soll der Bau ein Haus der Architektur werden.
Der Deutsche Bundestag hat im laufenden Bundeshaushalt 62 Millionen Euro für das Projekt bewilligt. Mit dem Geld soll die Bauakademie in den von Schinkel festgelegten Maßen und entsprechender Fassadengestaltung wieder errichtet werden.

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Eduard Gaertner,Berlin, Bauakademie 1830

Denk- und Kreativfabrik
Bundesbauministerin Barbara Hendricks eröffnete jetzt eine Veranstaltungsreihe, in der die zukünftige Nutzung des Gebäudes erörtert wird. "Schinkels rekonstruierte Akademie darf keine bloße Kopie des Originals werden, sondern muss eine Denk- und Kreativfabrik sein, die Wissenschaft und Kunst, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis unter einem Dach zusammenführt", sagte sie bei der Auftaktveranstaltung.

Juwel in der historischen Mitte Berlins
Die Schinkelsche Bauakademie stand in Berlin wie kaum ein anderes Gebäude seiner Zeit für die architektonische Moderne. Das Bauwerk galt in seiner Konstruktionsweise als revolutionär für das 19. Jahrhundert.
Kurfürst Friedrich III. hatte 1699 die Bauakademie gegründet. Schwerpunkt im Lehrplan dieser Fakultät lag auf den ästhetischen Elementen der Baukunst. Mit dem Neubau wurde Schinkel beauftragt. Er errichtete die Akademie 1836 auf dem Alten Packhof zwischen Kupfergraben und Friedrichswerderscher Kirche.
Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde die Akademie 1962 abgerissen. Es ist eine der schweren Kriegs- und Nachkriegswunden in der historischen Mitte Berlins. Derzeit existiert die Schinkelsche Bauakademie lediglich als Brache hinter einem Gerüst von Planen, die das Bauwerk vortäuschen.

Moderne in historischer Fassade
"Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich die verschiedenen Aspekte des nachhaltigen Planens und Bauens und der Stadtentwicklung nicht nur anschaulich darstellen lassen, sondern der auch Raum für eine lebhafte gesellschaftliche Diskussion bietet", skizzierte Hendricks ihre Vorstellungen. Das Gebäude solle verschiedene Formate ermöglichen, um aktuellen Themen aus Architektur, Städtebau, Ingenieurbau und Umweltschutz den passenden Rahmen zu geben.
Bereits zu Schinkels Zeiten gab es vielfältige Nutzungen. Die Königliche Porzellanmanufaktur und der Hofjuwelier waren im Erdgeschoss vertreten. Die wiedererrichtete Bauakademie soll zentraler Treffpunkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in einem sein.
Die Bundesstiftung Baukultur ist beauftragt, in einem Dialogverfahren ein tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln.

Bund bringt Bauen und Kultur zusammen
Bundesbauministerin Hendricks sieht den Schwerpunkt in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Architektur, Stadtplanung, Ingenieurwesen, Umweltschutz, Denkmalpflege, Bauausführenden und Bauherren.
Architekten und Stadtplaner stehen vor vielfältigen Herausforderungen, wenn sie zukunftsfähig bauen wollen und sollen: Wie bleiben Bauen und Wohnen bezahlbar? Wie erreichen wir die Klimaschutzziele? Welche Anforderungen werden an moderne Bauprodukte gestellt? Welchen Beitrag leisten Architektur, Städtebau und Ingenieurwesen für Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt?
Die wiedererrichtete Bauakademie soll ein Ort sein, der Raum für eine lebhafte gesellschaftliche Diskussion bietet. Die Akademie soll zentraler Treffpunkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in einem sein. Zur Gestaltung des Gebäudes will das Bundesbauministerium 2017 einen Wettbewerb ausschreiben.
Hendricks fasste ihre Vorstellungen so zusammen: "Mit der Idee einer Denk- und Kreativfabrik bleiben wir Schinkels innovativem Ansatz treu: 'Wer die Perspektive ändert, sieht Dinge in einem ganz anderen Licht.'"

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung/2017

Berlin-Schinkelplatz: Bilder von der Baustelle (11.04.2017)

Der Hochbau am Schinkelplatz geht  in großen Schritten voran. Die Wände des 1. Obergeschosses gegenüber dem Auswärtigen Amt stehen schon, die Decke über der Tiefgarage ist verschlossen. Demnächst wird die Kubatur sichtbar. Das Richtfest ist für den Herbst geplant…

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Düsseldorf-Kopenhagen-Connection (06.03.2017)

Zwei preisgekrönte Gastrokonzepte aus Kopenhagen eröffnen im Andreas-Quartier.

Zwei preisgekrönte Gastrokonzepte aus Kopenhagen eröffnen im Andreas-Quartier. Die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit ihrer hochgelobten Lebensqualität ist in aller Munde: aus dem hohen Norden zieht es nun eine der weltweit erfolgreichsten Lifestyle-Gastromarken an den Rhein. Im Frühjahr importiert das Unternehmen Copenhagen Concepts gleich zwei seiner kulinarischen Konzepte mit Platz für rund 200 Gäste nach Düsseldorf. So öffnen im ehemaligen Amts- und Landgericht an der Mühlenstraße mit seinen von Säulen umgebenem Portal ihre Pforten über zwei Etagen das Modern American Steak House, kurz Mash genannt, und das eigens für Düsseldorf konzipierte „Cafe du Sommelier".

„Das neuentstehende Andreas-Quartier mitten im Herzen von Düsseldorf ist für uns einer der spektakulärsten Orte der Stadt. Und weil Düsseldorf nicht nur dieses offene, internationale Lifestyle-Flair ausstrahlt, sondern das ehemalige Amts- und Landgericht der Mühlenstraße eine lange Geschichte hat, kam für uns kein anderer Standort in Frage", sagt Jesper Boelskifte, „außerdem ist es das Quartier, in dem der Künstler Daniel Spoerri seine legendären Eat Art Dinner inszenierte, in seinem bekannten Boheme-Lokal." Der 45 Jahre alte, mehrfach ausgezeichnete Sommelier, hat vor 20 Jahren sein erstes Restaurant in Kopenhagen eröffnet. Inzwischen betreibt das Unternehmen „Copenhagen Concepts" bereits zwölf Restaurants in Kopenhagen und Umgebung, in Odense, Aarhus, London und Hamburg mit über 600 Mitarbeitern.

(IHK-Magazin Düsseldorf 02.2017)

SCHINKELS RÜCKKEHR AN DEN SCHINKELPLATZ (24.11.2016)

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Zum Projekt „Berlin Schinkelplatz“ der Frankonia Eurobau gesellt sich ein prominenter Nachbar: die Bauakademie des Namensgebers wird nebenan wiedererstehen

Berlin hat nicht viele Orte, an denen die Vergangenheit der Hauptstadt ihre Zukunftsdimension offen zeigt. Der Schinkelplatz im historischen Stadtzentrum ist so ein Ort. An seiner Westseite entsteht gegenwärtig das Neubauensemble „Berlin Schinkelplatz – Von Preußen nach Europa“ der Frankonia Eurobau, dem europäische Architekten von Rang ein repräsentatives, zeitgemäßes Aussehen zugedacht haben, das auf eine Umgebung reagiert, die es erst geben wird, obwohl es sie schon gab.

Das liegt an zwei Entscheidungen des Deutschen Bundestags, deren jüngere vom 11. November 2016 datiert. Sie betrifft ein Gebäude, dem der Schinkelplatz seinen Namen verdankt: die Schinkelsche Bauakademie. Obwohl sie bereits am Schinkelplatz steht, muss sie noch gebaut werden. Denn was da steht, ist nur ihre Attrappe. Nun gab der Haushaltsausschuss des Bundestags 62 Millionen Euro frei, um die Attrappe durch den Neubau der Berliner Bauakademie zu ersetzen. Aber aussehen soll sie wie 1836 von Schinkel erdacht und errichtet.

Die Idee mit der täuschend echten Attrappe hat in Berlin Methode. Ihren ersten Auftritt hatte sie im Juni 1993, als gegenüber vom Schinkelplatz auf dem Schlossplatz auf einmal das alte Berliner Stadtschloss wiederauferstand – als Fassade aus Kunststoff, gehalten von einem Stahlrohrgerüst. Der optische Eindruck war so überwältigend und nachhaltig, dass der Deutsche Bundestag am 4. Juli 2002 schließlich entschied, das Stadtschloss der Hohenzollern in alter Gestalt wieder aufzubauen und neuer Nutzung zuzuführen.
Wer heute auf dem Schinkelplatz steht, kann die Umgebung, die es erst geben wird, obwohl es sie schon gab, in gleich drei verschiedenen Stadien in Augenschein nehmen.

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Die Friedrichswerdersche Kirche, von Karl Friedrich Schinkel entworfen und gebaut, 1831 feierlich geweiht und über hundert Jahre lang Gotteshaus der lutherischen Gemeinde von Friedrichswerder, wurde im Krieg schwer beschädigt und erst anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins 1987 wiederhergestellt und museal genutzt. Ihre markante Backsteinfassade gibt einen Hinweis, was den Betrachter der künftigen Schinkelschen Bauakademie erwarten wird.

Die Berliner Bauakademie, die seit August 2004 als Attrappe hier steht und nun, außen originalgetreu mit der Schinkelschen Backsteinfassade von 1836, wiederaufgebaut werden wird. Für die künftige Nutzung ist schon die Richtung vorgegeben: Ein neu zu schaffendes Berliner Architekturmuseum soll hier entstehen, in dem Architektursammlungen aus verschiedenen Einrichtungen Berlin zusammengeführt werden.

Das Berliner Stadtschloss, das seiner Fertigstellung entgegensieht – und einer komplexen Nutzung unter dem neuen Namen Humboldt Forum als ein Zentrum für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung mit internationaler Ausrichtung, das sich dem Dialog zwischen den Kulturen widmen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven historische wie aktuelle Themen von globaler Relevanz aufbereiten wird.

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Nur drei Fußminuten vom Schinkelplatz entfernt sieht ein weiteres Prestigeprojekt der Hauptstadt-Erneuerung einer glamourösen musikalischen Zukunft entgegen: die Staatsoper Unter den Linden, der kulturhistorisch bedeutendste Theaterbau Berlins. Derzeit wird er saniert, das Ensemble der Staatsoper bespielt bis zur Fertigstellung im Oktober 2017 das Schillertheater in Charlottenburg.

Und fünf Minuten vom Schinkelplatz entfernt entsteht die museale Zukunft der deutschen Hauptstadt: die James-Simon-Galerie als Erweiterungsbau des Pergamonmuseums und als neues Eingangsportal der Museumsinsel. Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel wird zudem das Pergamonmuseum durch eine „Archäologische Promenade“ mit dem benachbarten Bode-Museum, dem Neuen Museum und dem Alten Museum, auch dieses ein Meisterwerk Karl Friedrich Schinkels von 1830, zu einem musealen Gesamterlebnis verbunden.

Wer vom Schinkelplatz ostwärts über eine der beiden Spreebrücken zum Schloss hinüberläuft, gelangt an ihm vorbei zu dem Teil der Berliner Mitte zwischen Humboldt Forum und Alexanderplatz, der das Marx-Engels-Forum und den Rathausplatz bis zum Fernsehturm einschließt – ein Bereich, bei dem Vergangenheit und Gegenwart in unentschiedener Weise aufeinandertreffen. Denn hier, im ehemaligen Zentrum Ost-Berlin, haben der Zweite Weltkrieg und die Jahrzehnte danach schmerzhafte Brachen im Stadtbild und architektonische Irrtümer hinterlassen. Nun wird auch für diesen Bereich an Konzepten der Modernisierung gearbeitet, die eine Rückbesinnung auf die historischen architektonischen Gegebenheiten einschließt.

Nur westwärts vom Schinkelplatz ist das neue Berlin schon fertig: mit dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt lässt sich die Zukunft der Vergangenheit in die Karten blicken. Das klassizistische Bauwerk, eines der Hauptwerke Karl Friedrich Schinkels und 1821 als Königliches Schauspielhaus eröffnet, ist nach seiner Wiederherstellung in den 1980er-Jahren 1994 schließlich in Konzerthaus Berlin umbenannt und zur Spielstätte des Berliner Sinfonie-Orchesters bestimmt worden, das heute Konzerthausorchester Berlin heißt. Das Programm des renommierten Konzerthauses bietet rund 550 musikalische Veranstaltungen im Jahr, von alter Musik bis zur Musik der Gegenwart, die manchmal so unerwartet klingt, als sei sie schon von Morgen.

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Das Neubauensemble der Frankonia Eurobau am Schinkelplatz entsteht in nächster Nähe und genau dort, wo die Vergangenheit der Hauptstadt ihre Zukunftsdimension zeigt. Hier wird unter der ebenso poetischen wie ehrgeizigen Devise „Von Preußen nach Europa“ die Neuerfindung Berlins in der Zukunft ihren Abschluss finden. „Berlin Schinkelplatz“ lädt zur Teilhabe an einem Werden ein, in dem Gestern und Morgen auf eine Weise verschmelzen, die das Antlitz Berlins auf lange Zeit prägen wird.

Preußen goes Europe: Trash People am Schinkelplatz (09.08.2016)

Der Künstler HA Schult hat seine Trash People auf ihrer Reise um die Welt Station in Berlin Mitte am Schinkelplatz machen lassen.

Vom 6. bis 8. August 2016 stellte er in der Baugrube 300 seiner aus Abfall gefertigten Trash People vor.Die Aktion ist eine Hommage an die Architektur des großen Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel, sagte Schult.

"Nach Aktionen auf dem Roten Platz in Moskau, der Großen Mauer bei Peking und den Pyramiden von Gizeh wollte ich unbedingt mal wieder in Berlin sein."

Verkehrsminister Dobrindt erhält "Schloss Europa Portrait" (15.06.2016)

Beim Abendempfang des Zentralen Immobilien Ausschusses im Berliner Stadtschloss wurde dem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt MdB das "Schloss Europa Portrait" von HA Schult überreicht, das von der Frankonia Eurobau anlässlich des Starts des neuen Wohnprojektes "Berlin-Schinkelplatz - Von Preußen nach Europa" initiiert wurde. Es stellt „den Spaziergang von Preußen nach Europa“ durch gelebte Bilder dar – in Form von Portraits wichtiger historischer Persönlichkeiten bis hin zu solchen der Zeitgeschichte und Gegenwart.

Mit dieser Aktion unterstützt FRANKONIA den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Das Werk ist in einer limitierten und handsignierten Serie erschienen und für eine Spende von 2.000 € an den Förderverein Berliner Schloss zu erhalten. Nähere Informationen dazu wie Kontonummer des Fördervereins entnehmen Sie gern dem beigefügten Flyer.

Rendite steigern mit Immobilien in den Toplagen (30.06.2016)

Im Handelsblatt vom 24. Juni schreibt Christian Freiherr von Bechtolsheim, Vorstandssprecher des Vermögensverwalters Focam AG, dass in den wirklichen 1-A-Lagen ein Immobilien-Investment seinen Wert behalten und nicht von zukünftigen Zinsanstiegen negativ beeinflusst werden wird. In Deutschland seien es die Edellagen in den Top-7-Metropolen, die für langfristige Anleger das größte Potenzial besitzen, denn hier ist das Cashflowriskiko mit am geringsten, so Focam. Als Beispiel verweist der Experte auf die von FRANKONIA entwickelten Lenbachgärten in München.

Mehr Informationen: www.handelsblatt.de

ERSTES HYATT HOUSE IN DEUTSCHLAND im neuen Andreas Quartier von Frankonia Eurobau (26.05.2016)

Mit dem Hyatt House Düsseldorf hält eine weitere Hyatt-Marke in Europa Einzug – Eröffnung ist für Januar 2017 geplant.

Die Hyatt Hotels Corporation stärkt ihre Position in Deutschland und in Europa und bringt die Marke Hyatt House nach Düsseldorf. Das Hotel entsteht auf Basis einer Franchise-Vereinbarung mit der InTown Hospitality Group. Es soll im Januar 2017 eröffnen und bringt nicht nur ein sechstes Hyatt Hotel nach Deutschland, sondern eine ganz neue Marke nach Europa. Hyatt House Hotels bieten voll ausgestattete Studio Suiten mit Küche, die ein Leben wie Zuhause ermöglichen und sind damit eine zeitgemäße Alternative zur klassischen Hotelunterbringung – mit smartem Design, entspannter Atmosphäre und technischer Ausstattung auf dem neuesten Stand.

Hyatt House Düsseldorf liegt im neuen Andreas Quartier, einem ehemaligen Gerichtsgebäude inmitten der Altstadt, und in direkter Nähe zur Rheinuferpromenade und der bekannten Luxuseinkaufsmeile Königsallee. Für die Innenarchitektur zeichnet der deutsche Designer Jan Wichers verantwortlich, der auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und Golfplätze spezialisiert ist.

Hyatt House Düsseldorf bietet:
• 102 „Kitchen Suites“ mit voll ausgestatteten Küchen, einem gemütlichem Wohnbereich, großzügigen Schlafzimmern und Badezimmer mit kostenfreien Pflegeprodukten.
• Kostenfreies Wi-Fi im gesamten Hotel
• The Commons, ein einladender Loungebereich für Gäste
• 24/7 H Market, ein rund um die Uhr geöffneter Supermarket
• Ein 24 Stunden geöffnetes Fitnessstudio
• Meetingräume mit audiovisuellem Equipment und Hostservice
• „Borrows Menu“, ein Leihservice – vom Ladekabel bis zum Rasierer
• „Very Important Resident (VIR)-Programm“ mit Extra-Services wie kostenlosem Einkaufsservice für alle, die länger als 30 Nächte am Stück zu Gast sind.

Die Marke Hyatt House positioniert sich in Deutschland und Europa neu und bedient gleichzeitig auch den verstärkten Bedarf an Langzeitunterkünften in deutschen Städtezentren. Laut einer kürzlich veröffentlichten Analyse der Beratungsgesellschaft Colliers International Hotel GmbH weist der Düsseldorfer Hotelmarkt seit 2009 ein stetig wachsendes Bettenangebot und eine steigende Nachfrage auf. Eine besondere Rolle wird dabei den neu eröffnenden Longstay-, Economy- und Budgethäusern zugemessen.

In Deutschland ist Hyatt momentan mit drei verschiedenen Marken an fünf Standorten präsent. Dazu gehören das Park Hyatt Hamburg, das Grand Hyatt Berlin, das Hyatt Regency Cologne, das Hyatt Regency Düsseldorf und das Hyatt Regency Mainz. Neben dem Hyatt House Düsseldorf sind zwei weitere Hyatt-Hotels in der Entwicklung, das Andaz Munich, das ebenfalls 2017 eröffnen soll, und das Hyatt Place Frankfurt Airport, das voraussichtlich 2018 seine Türen öffnet.

„Wir freuen uns, dass Hyatt House nach Europa kommt“, sagt Peter Fulton, Group President Hyatt Europe, Africa, Middle East and Southwest Asia. „Deutschland ist ein wichtiger Markt für uns und mit Hyatt House Düsseldorf steht Gästen schon bald ein ganz neues Hotelerlebnis zur Verfügung.“ Moreno Occhiolini, Chief Executive Officer der InTown Hospitality GmbH ergänzt: „Das Hotelkonzept und die zentrale Lage machen Hyatt House Düsseldorf attraktiv für Geschäfts- und Freizeitreisende sowie Familien. Insbesondere Langzeitgästen bietet es viele Vorteile, sie sollen sich bei uns wie Zuhause fühlen.“

Über Hyatt House
Die 2012 gelaunchte Marke Hyatt House bietet eine Alternative zur klassischen Hotelunterbringung, bisher an mehr als 65 Standorten in den USA und Puerto Rico. In den Hotels werden Gäste zu Bewohnern. Hyatt House richtet sich vor allem an Langzeitgäste und bietet voll ausgestattete Studio Suiten, komfortablen Service, großzügige öffentliche Bereiche sowie Freizeit- und Trainingseinrichtungen, die für ein angenehmes Wohngefühl sorgen.

Über die InTown Hospitality GmbH
InTown Hospitality GmbH ist ein Joint Venture der Frankonia Eurobau AG und Moreno Occhiolini. Hyatt House Düsseldorf ist das erste Hotel unter dem Management des Unternehmens. In Zukunft plant die InTown Hospitality GmbH ihr Hotelbusiness in Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus weiterzuentwickeln. Sie kombiniert dabei Frankonias Expertise in der Immobilienentwicklung mit Moreno Occhiolinis umfassendem Hintergrundwissen im Hotelgeschäft. Moreno Occhiolini arbeitete bis März 2009 als Chief Operating Officer der Rocco Forte Hotels.

Über die Hyatt Hotels Corporation
Hyatt Hotels Corporation ist eine der führenden internationalen Hotelgesellschaften mit Firmensitz in Chicago. Ganz im Sinn der langjährigen Unternehmenstradition sorgen tausende Mitarbeiter der „Hyatt Familie” durch außergewöhnlichen Service tagtäglich dafür, den Alltag der Menschen, mit denen sie in Berührung kommen, positiv zu beeinflussen. Hyatt und seine Tochtergesellschaften fungieren weltweit als Verwalter, Franchisepartner, Eigentümer und Bauträger von Hotels, Resorts sowie Wohn- und Ferienanlagen unter den Marken Hyatt®, Park Hyatt®, Andaz®, Grand Hyatt®, Hyatt Centric™, Hyatt Regency®, Hyatt Place®, Hyatt House®, Hyatt Zilara™, Hyatt Ziva™, The Unbound Collection by Hyatt™, Hyatt Residences® and Hyatt Residence Club®, mit Standorten auf sechs Kontinenten. Das Portfolio der Gruppe umfasst weltweit 652 Hotels in 53 Ländern der Erde.
Weitere Informationen unter www.hyatt.com.

Baugrubenaussteifung mit Spezialtechnik abgeschlossen (12.05.2016)

Auf der Baustelle Schinkelplatz wurde ein weiterer wichtiger Schritt des zukünftigen Neubaus vollendet. Nachdem im März die Schlitzwandarbeiten abgeschlossen und die Baugrubensohle im Hochdruckinjektionsverfahren erstellt wurde, ist jetzt die Baugrubenaussteifung abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um horizontale Querverstrebungen in der Baugrube. Die Frankonia Eurobau hat sich für ein geprüftes System von Groundforce aus England entschieden. Das Unternehmen, mit mehr als 30 Jahren Erfahrung, hat sich u.a. auf Clear Spans mit Hybridstreben spezialisiert. Ein Aussteifungsrohr kann bis zu 50m Spannweite erreichen. Damit lässt sich eine Baugrube ohne zusätzliche Zwischenwände aussteifen.

Andreas Quartier öffnet erstmals seine Tore (28.04.2016)

Der Innenausbau im Andreas Quartier im Herzen Düsseldorfs ist in vollem Gang. Jetzt öffnet das Andreas Quartier erstmals seine Tore für die Öffentlichkeit, denn es wird zum Zentrum der Kunstaktion "Daheim - At Home: das Wohnen kommt nach Hause". Symbolträchtig beziehen als erste lebensgroße Skulpturen des bekannten Künstlers HA Schult das Andreas Quartier. Als Vagabunden der Konsumepoche und Weltenbürger ziehen sie seit zwanzig Jahren um den Globus. Die Kunstaktion gilt als größte weltweit. Das Andreas Quartier und die Ausstellung "Daheim - At Home" können vom 28. bis zum 30. April von allen interessierten Besuchern besichtigt werden. "Mit diesem Kunstereignis verdeutlichen wir, dass im Andreas Quartier das Wohnen wieder nach Hause kommt", erklärt Uwe Schmitz, Vorstandsvorsitzender Frankonia Eurobau. Herzstück des neuen Andreas Quartiers ist das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Königliche Amtsgericht mit seiner imposanten Eingangshalle. "Diese Eingangshalle wird das neue Wohnzimmer Düsseldorfs", so Schmitz. Die Eingangshalle des Andreas Quartiers wird für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Hier werden exquisite Cafés, Lounges und Restaurants eröffnen. "Dieser neue Treffpunkt der Düsseldorfer ist einmalig in der Stadt und in ganz Deutschland. Nun, da der Rohbau abgeschlossen ist und die Fassaden sichtbar werden, wird deutlich: die letzte Lücke der Düsseldorfer Innenstadt ist geschlossen. Abwechslungsreiche Fassaden von architektonisch höchster Qualität finden zurück in das Herz der Stadt", ergänzt Schmitz.

Imposante Eingangshalle des ehemaligen Amtsgerichtes wird neuer Treffpunkt der Innenstadt
Frankonia belebt mit dem Andreas Quartier die Innenstadt Düsseldorfs wieder. "Einst sind die Menschen aus den Stadtzentren in Randlagen gezogen, jetzt zieht es sie zurück. Innenstadtlagen werden wieder mit Lebensqualität gleichgesetzt. Dort, wo heute das Andreas Quartier entsteht, war auch früher ein Wohnquartier. Hier ist Düsseldorf entstanden. Dieser bedeutsame Ort wird durch das Andreas Quartier wiederbelebt", so Schmitz weiter. Die Weltenbürger des Künstlers HA Schult symbolisieren die Stadtreparatur, welche mit dem Andreas Quartier erfolgt. Die Skulpturen aus recyceltem Material wurden bereits an verschiedensten Orten auf der ganzen Welt ausgestellt und finden nun in zentralster Lage in Düsseldorf ihre neue Heimat. Neben den Weltenbürgern stellt HA Schult im Rahmen des Kunstereignisses auch 15 Portraits von Berühmtheiten aus, die der Stadt Düsseldorf zu ihrer Zeit ein Gesicht gegeben haben.
Dazu zählen unter anderem Napoleon Bonaparte, Heinrich Heine, Angela Merkel und Jürgen Habermas.

Concierge Service mit Fünf-Sterne-Servicey
Den künftigen Bewohnern des Andreas Quartiers steht auch ein Concierge zur Verfügung. Dieser gehört zum Team von Raffaele Sorrentino, dem ehemaligen Chef-Concierge des Hotel Adlon. Die Qualitätsansprüche des Frankonia Concierges entsprechen dem neu definierten Standard, den Frankonia als Bauherrin etabliert hat. Der Fünf-Sterne-Service ist nicht nur vor Ort oder telefonisch, sondern auch über die eigene FRANKONIA-Concierge-App zu erreichen.

Erstes "Hyatt House" Europas im Andreas Quartier
Die internationale Hotelkette Hyatt eröffnet voraussichtlich im Januar 2017 das erste "Hyatt House" Europas im Andreas Quartier. "Hyatt House" richtet sich vornehmlich an hart arbeitende Geschäftsleute, die sich auf ihren Geschäftsreisen wie zu Hause fühlen wollen. Das Konzept kombiniert Hotelservice mit der Größe und den Annehmlichkeiten des eigenen Zuhauses. Derzeit gibt es 66 Hyatt House Hotels in Amerika. Die künftigen Serviced Apartments befinden sich im Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts. Sie werden von Moreno Occhiolini, einem erfahrenen Manager der Hotelbranche, geleitet. Occhiolini hat in früheren Jahren unter anderem das Hotel Vierjahreszeiten in Hamburg als Direktor geleitet und war anschließend über zehn Jahre als CEO für Roccoforte Hotels tätig.

Erfolgreiche Vermarktung der Wohnungen
Die Vermarktung des Andreas Quartiers inmitten der Düsseldorfer Innenstadt entwickelt sich sehr gut. Die Käufer sind hauptsächlich Privatnutzer, da die einzigartige Lage im Herzen der Stadt und die herausragende Architektur für Menschen aus aller Welt als unvergleichbar angesehen werden. Darüber hinaus sind institutionelle Investoren sowie eine namhafte deutsche Stiftung, die diese als Mietwohnungen anbieten wird, unter den Käufern. Die Mietwohnungen befinden sich im stilvollen Neubau-Ensemble in der Neubrückstraße direkt hinter dem ehemaligen Amtsgericht. Die Übergabe der ersten Wohnungen an private Nutzer erfolgt diesen Sommer. Der Investmentmanager AEW Europe hat für einen Immobilienspezialfonds die 102 Wohnungen der Serviced Apartments erworben. AEW Europe ist ein führender Vermögensverwalter Europas, der weltweit ein Immobilienvermögen in Höhe von 44,6 Milliarden Euro verwaltet. "Viele Menschen erfüllen sich hier den Traum vom urbanen Leben. Ob junge Familien, Senioren oder Singles, das Andreas Quartier bietet Service und Sicherheit sowie hochwertige Gastronomieangebote fast im Haus. Sie befinden sich dabei inmitten der pulsierenden Innenstadt zwischen Oper, Königsallee und Rhein", so Schmitz.

Büroflächen verkauft und Vermietungserfolge
Auch die Vermarktung der Gewerbeflächen entwickelt sich positiv, Flächen sind nur noch in dem "Lifestyle-House" in der Ratinger Straße sowie in der Neubrückstraße 7 verfügbar. Die beiden Eckgebäude des ehemaligen Amtsgerichts an der Mühlenstraße wurden an vermögende private Investoren veräußert. Der renommierte Seminaranbieter Châteauform´ wird in das Eckgebäude Mühlenstraße Ecke Liefergasse einziehen. Damit sind die Gewerbeflächen in den jeweiligen Eckgebäuden zu etwa 90 Prozent vermietet. Die Seminarhäuser Châteauform´ sind ein führendes Seminarkonzept aus Frankreich, das sich mit Veranstaltungsorten für Arbeitsmeetings sowie Weiterbildungs- und Coaching-Seminaren ausschließlich an Unternehmen wendet. Arbeit und Entspannung werden dabei harmonisch miteinander verbunden. Es sind gesellige Orte, an denen man sich "wie zu Hause fühlt". Châteauform´ eröffnet im Andreas Quartier seine vierte Repräsentanz in Deutschland. Die Büroflächen im Bauteil an der Ecke Mühlenstraße/Neubrückstraße werden unter anderem von der Frankonia selbst angemietet. Frankonia wird künftig mit der Düsseldorfer Niederlassung hier vertreten sein.

Wesentlicher Bestandteil des Andreas Quartiers werden darüber hinaus verschiedene gastronomische Einheiten sein. So entsteht am neuen "Mutter-Ey-Platz" an der Neubrückstraße das "Mutter-Ey-Café" als neuer Treffpunkt für junge und alte Kunstinteressierte. Weitere hochwertige und attraktive Gastronomieeinheiten befinden sich im Erdgeschoss des früheren Amtsgerichtes an der Mühlenstraße sowie in der sogenannten "Ratinger Freiheit" an der Ratinger Straße.

Über FRANKONIA Eurobau AG:
Die FRANKONIA Eurobau AG ist spezialisiert auf die Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Premium-Immobilien und Stadtquartieren in Bestlagen deutscher Metropolen. Das Spektrum reicht vom klassischen Wohnungs- und Gewerbebau über Büroprojekte bis zur das Stadtbild prägenden Quartiersentwicklung im absoluten Premiumsegment. Kunden der Frankonia sind private Investoren aus dem In- und Ausland, Selbstnutzer und institutionelle Investoren. Das Unternehmen verfügt über Projekte in Hamburg, Berlin, Halle, Münster, München und Düsseldorf. Hauptsitz ist Nettetal. Vorstandsvorsitzender und Gründer der Frankonia Eurobau ist Uwe Schmitz.Mehr Informationen unter www.frankonia-eurobau.de

Über AEW Europe
AEW Europe ist eine der größten Investment und Assetmanager in Europa. Gemeinsam mit AEW Capital Management in den USA und Asien sowie den Tochtergesellschaften AEW Europe LLP, NAMI - AEW Europe ist AEW eine globale Immobilienplattform mit mehr als 49 Milliarden Euro Assets under Management.

Über Châteauform'
Seit der Gründung von Châteauform' sind 45 Seminarhäuser in 8 Länder in Europa und China entstanden, und alle teilen sie unsere gemeinsame Philosophie des "wie bei sich Zuhause". Châteauform' lässt sich eher von Werten als von Regeln leiten. Auf diese Weise bleiben dem Einzelnen mehr Freiheit und Autonomie. Das Unternehmen beschäftigt 1200 Mitarbeiter. 3000 Unternehmen haben Seminare bei Châteauform' abgehalten. Die Seminarhäuser Châteauform´ sind ein Konzept, das sich mit Veranstaltungsorten für Arbeitsmeetings sowie Weiterbildungs- und Coaching-Seminaren ausschließlich an Unternehmen wendet. Arbeit und Entspannung werden dabei harmonisch miteinander verbinden. Es sind gesellige Orte, an denen man sich "wie zu Hause" fühlt.

Bauvorhaben am Berliner Schinkelplatz: Nachbarschaftsvereinbarung unterzeichnet (04.04.2016)

Die Evangelische Kirchengemeinde in der Friedrichstadt und die Frankonia Eurobau haben eine Nachbarschaftsvereinbarung unterzeichnet. Die Nachbarschaftsvereinbarung dient dem bestmöglichen Schutz der Friedrichswerderschen Kirche am Schinkelplatz in Berlin-Mitte. „Es hat oberste Priorität, dass Schäden an der Kirche im Rahmen der Bautätigkeit vermieden werden“, sagt Pfarrer Stephan Frielinghaus, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates von der Kirchengemeinde. Darüber hinaus bezweckt die Nachbarschaftsvereinbarung, dass alle Beteiligten im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Ziel konsequenter Schadensvorbeugung agieren.

Die nun geschlossene Nachbarschaftsvereinbarung regelt zahlreiche Maßnahmen zum Schutze der Kirche. So werden kontinuierlich Messungen während der Bauarbeiten vorgenommen. Dazu wurden drei unterschiedliche Messsysteme installiert und darüber hinaus ein Alarmierungsablauf entwickelt. „Wenn bestimmte Alarm- und Schwellenwerte überschritten werden, so werden die Bauarbeiten sofort gestoppt“, sagt Uwe Schmitz, Vorstand der Frankonia Eurobau. Das Auftreten von Schäden soll damit verhindert werden.

Durch die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirksamtes Mitte von Berlin wurde dazu im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt ein denkmalrechtlicher Bescheid erlassen und Kontrollpflichten und –rechte der Beteiligten festgelegt. Damit wird Prognosen Sachverständiger Rechnung getragen, denen zu Folge geringfügige Schäden auftreten können, die jedoch die Standfestigkeit des Kirchgebäudes nicht gefährden werden und zum Ende der Baumaßnahmen ausgebessert werden.

Auch deshalb werden Sachverständige bis zum Abschluss des Bauprojektes die Kirche arbeitstäglich begehen. Damit soll sichergestellt werden, dass kleinste Veränderungen auch sofort visuell erfasst werden. Die Kirchengemeinde und die Stiftung gewähren dazu den Experten und Sachverständigen den Zutritt zur Kirche.

Frankonia Eurobau hatte schon im Vorfeld ein technisch hoch optimiertes Baugrubenkonzept in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden und in Abstimmung mit der Kirchengemeinde erarbeitet. Dieses Baugrubenkonzept für das genehmigte und einem festgesetzten städtischen Bebauungsplan entsprechende Bauvorhaben unterscheidet sich wesentlich vom ursprünglichen Tiefbau der westlichen Bebauung. „Die Bauarbeiten sind deutlich erschütterungsärmer und die Schlitzwände zur Sicherung des Untergrundes sind deutlich stabiler als auf der Westseite der Kirche“, erklärt Schmitz.

21.03.2016

Toplagen in Berlin im Fokus

In der Hauptstadt dreht sich das internationale Kapital und Luxuswohnungen stehen im Fokus. Mit dem High-End-Bauprojekt Berlin Schinkelplatz wird die FRANKONIA Eurobau die historische Lage vis-à-vis der Schlossfreiheit achtungsvoll veredeln. Damit bleibt das Unternehmen seiner Überzeugung treu, in dem es konsequent auf wertstabile 1-A-Lage, erstklassige Quartiere und höchste Bauqualität setzt. Die Lenbach Gärten in München haben es vorgemacht. In den vergangenen Jahren ist ihr Wertzuwachs über den für die Maxvorstadt durchschnittlichen Wert nochmal deutlich gestiegen. Eine solche Steigerung erzielen Wohnimmobilien nur in den raren Edellagen.

Für die Entwicklung der Berliner Luxusimmobilien rechnet man für die nächsten Jahre mit dem größten Potential für Wertzuwächse. Ein Aufstieg in die Preisregionen der europäischen Metropolen Paris, London, Barcelona und Rom ist realistisch. Die internationalen Investoren warten bereits auf den nächsten Rollout an High-End-Objekten. Für sie ist schon jetzt das Berlin von morgen das London von heute.

18.03.2016

Luxus-Immobilien: Berlin im Fokus

Luxusimmobilien entstehen in besonderen Wohnlagen, verfügen über eine hochwertige Sonderausstattung und den Bewohnern steht ein individueller Hausservice zur Verfügung. Diese und weitere Merkmale tragen dazu bei, dass in Zeiten einer starken Wirtschaft die Nachfrage nach Luxusimmobilien überdurchschnittlich groß ist. Der Preis für Premium-Wohnimmobilien richtet sich nach dem lokalen Immobilienmarkt. Käufer erhalten in den deutschen Top-Seven-Metropolen für die gleiche Investitionssumme unterschiedlich große Objekte und Ausstattungen. In München und Hamburg sind Wohnungen im High-End-Segment preislich höher angesiedelt, als in Berlin. Peter-Georg Wagner (IVD) begründet den Unterschied mit dem knappen Grundstücksangeboten an Elbe und Isar. Synchron dazu ziehen beide Städte große Industriezweige an und zählen zu den Top-Wirtschaftsregionen. Für die Entwicklung der Berliner Luxusimmobilien rechnet man für die nächsten Jahre mit dem größten Potential für Wertzuwächse. Ein Aufstieg in die Preisregionen der europäischen Metropolen Paris, London, Barcelona und Rom ist realistisch. Die internationalen Investoren warten bereits auf den nächsten Rollout an High-End-Objekten. Für sie ist schon jetzt das Berlin von morgen das London von heute. In der Hauptstadt dreht sich das internationale Kapital und Luxuswohnungen stehen im Fokus. Mit dem High-End-Bauprojekt Berlin Schinkelplatz wird die FRANKONIA Eurobau die historische Lage vis-à-vis der Schlossfreiheit achtungsvoll veredeln. Damit bleibt das Unternehmen seiner Überzeugung treu, in dem es auf wertstabile 1-A-Lage, Top-Quartiere und höchste Bauqualität setzt. Die Lenbach Gärten in München haben es vorgemacht. In den vergangenen Jahren ist ihr Wertzuwachs über den für die Maxvorstadt durchschnittlichen Wert gestiegen. Eine solche Steigerung erzielen Luxus-Wohnimmobilien nur in den raren Edellagen.

Friedrichswerdersche Kirche - der Neubau von Schinkel 1824-1831 (07.03.2016)

Karl Friedrich Schinkel (*1781, +1841) war ein Baumeister mit außerordentlicher Schaffenskraft. Im Laufe seines Lebens setzte Schinkel sich mit allen Baustilen auf schöpferischer Ebene auseinander. In der Hochphase entstand am Werderschen Markt, von 1824 bis 1831, der Neubau der Friedrichswerderschen Kirche. Für den Vorgängerbau ließ der König Reparaturpläne zeitgleich mit den Neubauplänen von Schinkel ausarbeiten - Reparatur oder Abriss und Neubau standen zur Diskussion.

Ein überlieferter Schinkel-Entwurf aus dem Jahr 1821 zeigt die neue Kirche als antiken Tempel mit Campanile. Der nächste Entwurf (1823) zeigt eine 4-achsige Wandpfeilerkirche mit Chorpolygon und frei stehenden Glockenturm - veröffentlicht 1826 in Schinkels Heft 8 „Sammlung architektonischer Entwürfe“.
Von 1822 bis 1824 nahm der Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. stärkeren Einfluss auf die Entwurfsphase. Während Schinkel an vielen Gebäuden seine Ideale der klassischen griechischen Architektur umsetzte, bevorzugte der Kronprinz die gotische Baukunst. Die überlieferten Skizzen zeigen Variationen mit Doppelturm, einfache Turmfront, Turm mit flachem Abschluss und Turm mit spitzem Helm. Gotische Stilelemente bestimmten den Entwurfsprozess. Schinkel konnte 1824 die ersten Entwürfe, in Anlehnung an englische Chapels, vorlegen. Er stellte eine Vierturmanlage vor. Schinkel plante sie als Anbau an das alte Kirchenhaus der französischen Gemeinde. Jedoch wies der König die Vierturmanlage zurück und entschied sich im März 1824 für eine Abwandlung als Zweiturmanlage in Backstein und ohne Anbau. Nachdem die neue Form gefunden war, wurde der Altbau abgerissen und ab Herbst 1824 der Baubeginn vorbereitet. Die neue Kirche entstand exakt an der Stelle des Altbaus, war jedoch kürzer - mit einer gestauchten Platzfront zum Werderschen Markt. Die Mauersteine und Formsteine kamen aus einer Ziegelei am Werbellinsee. Gesimse, Lisenen, Archivolten und Strebepfeiler an der neuen Friedrichswerderschen Kirche nahmen formal Bezug auf die Türme der College-Gebäude von Oxford - Schinkel war 1826 nach England gereist. Die beiden Türme der neuen Kirche endeten flach, wie hauptsächlich in der Englischen Architektur. In Berlin lag das Kirchendach hinter einer Attika verborgen und die Strebepfeiler wurden in den Innenraum eingezogen. So entstand eine außergewöhnliche Synthese aus antikisierenden Elementen und mittelalterlicher Sakralarchitektur.
Besonders eindrucksvoll waren die gußeisernen Türen des südlichen Doppelportals. Die vier Türen sind jeweils mit fünf Medaillons untergliedert. Jedes der insgesamt 20 Medaillon wurde mit einer Engelsgestalt, die teilweise einen biblischen Spruch hält, gefüllt. Die Seitenfassaden des Kirchenschiffs gliedern schwach hervor tretende Strebepfeiler in fünf Kompartimente. Dazwischen öffnet ein großes Maßwerkfenster, 11,48 m Höhe und 4,10 m Breite, die Fassade. Auch der Chor erhielt große schmale Fenster. Während am Außenbau ehrlich mit den Materialien umgegangen wurde, ist der Innenraum teilweise eine Illusion. Alle Wände erhielten einen sandsteinimitierenden Quaderanstrich. Die großen Holzemporen aus Eiche wurden nur mit einer Firnis überzogen. Der rustikale Umgang mit Holz wirkt wie eine Trotzreaktion, denn Schinkel konnte aus Kostengründen keine gußeisernen Emporen, Brüstungen und Treppen verwenden. Auch konnte Schinkel seine favoritisierte blaue Kirchendecke, mit goldenen Sternen, nicht umsetzen. Stattdessen entstanden aufgemalte Kreuzrippen und Schlußsteine. Am 10. Juni 1831 wurde der Neubau eingeweiht. Das Gotteshaus entsprach nicht den baukünstlerischen Idealen Schinkels.
Während der Vorgängerbau bis zur Straße reichte, planten Schinkel und der Kronprinz von Anbeginn den Neubau einzurücken und somit die Platzanlage zu vergrößern. Neben der Kirche befanden sich jedoch unansehnliche Häuser, die im Idealfall von einer Scheinfassade verdeckt werden sollten. Jedoch reichten die finanziellen Mittel nicht aus. Eine Mauer schirmte die einfachen Häuser der Falkoniergasse von der Kirche und dem Platz ab. In den Jahren 1837 bis 1839 entstanden neben der Kirche dreistöckige Häuser mit ausgebauten Dachgeschoss. Aus dem Wohnviertel wurde zunehmend ein Geschäftsviertel mit Banken, Versicherungen und Verwaltungsgebäuden. Sukzessive gingen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Einwohnerzahlen zurück. Wohnhäuser wurden abgerissen und die Bürgerfamilien zogen weg oder sind ausgestorben. Um 1930 fragte man nach der Entwicklung des Stadtteils und schrieb: „Wird die schlechte Geschäftslage endlich dazu zwingen, die leeren Geschäftshäuser wieder zu Wohnhäuser zu machen?“.
Bereits 1832 mussten erste Reparaturen an der Kirche ausgeführt werden und 1841 wurden aus Sicherheitsgründen die Pyramidenspitzen abgetragen. Pläne für spitze Turmhelme blieben unrealisiert. Das Dach ist mehrfach erneuert worden, z. B. 1895 mit Wellzink. 1914 erfolgten einige Veränderungen im Innenraum: die 10 durchsichtigen Fenster im Langhaus wurden 1916 von stark farbigen Gläsern ersetzt. Damit veränderte sich der Charakter des Innenraums signifikant. Ferner wurde die helle Eiche der Emporen mit Mahagonielasur überzogen. Der Innenraum verlor an Helligkeit und Klarheit. In den letzten Kriegsmonaten 1945 erlitt die Kirche bei Bombenangriffen große Schäden.

01.03.2016

Findling auf Baustelle am Schinkelplatz geborgen

Zur Zeit wird auf der neuen Frankonia-Baustelle in Berlin am Schinkelplatz der Baustellenaushub vorgenommen. Dabei fanden Bauarbeiter einen circa 120 cm x 80 cm großen Findling. Seine Herkunft ist unklar. Der Findling wird separat gelagert. Aktuell wird geprüft, ob er später in den gärtnerischen Außenanlagen einen Platz findet. Der große Findling ist nicht das erste Fundstück. Bereits im Dezember 2015 stießen die Bauarbeiter auf Gründungsmauern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. FRANKONIA ließ die Steine behutsam abtransportieren und einlagern. Geplant ist eine Integration der Mauerreste in das Projekt. Der Findling und die Mauerreste sind derzeit die einzigen Belege der Siedlungsgeschichte der Stadt. Auch bei den Vorbereitungen für die Fundamente des Berliner Stadtschlosses wurden Überreste von Holzgründungen gefunden. Seit 2014 tauchen in den Koordinaten Alexanderplatz, Gendarmenmarkt, Schlossplatz und Mühlendamm immer mehr Funde – Knochen, Gräber, Mauerreste – auf, die das Berliner Landesdenkmalamt dokumentiert. Die Bauleitung wurde angehalten, bei den weiteren Aushubarbeiten jedes Fragment zu melden. Im Einzelfall wird über die Verwendung der Fundstücke entschieden.

Friedrichswerdersche Kirche: Keine Risse durch Baumaßnahmen (26.02.2016)

FRANKONIA Eurobau baut in unmittelbarer Nachbarschaft zur Friedrichswerderschen Kirche von Karl. F. Schinkel am Schinkelplatz. Der Neubau entsteht zwischen Kirche und Bauakademie – Vis-à-vis dem Berliner Stadtschloss. Die Niederlagstraße und ein Bürgersteig trennen die bebaubare Fläche vom Baudenkmal. In den städtischen Verordnungen wurde, unter Berücksichtigung von technischen, gestalterischen und sozialen Aspekten, der Abstand zur Kirche entsprechend der historischen Vorlagen definiert. Das Projekt wird nach dem festgelegtem Bebauungsplan errichtet und alle Genehmigungen liegen vor. Von der Kirche und einem Sachverständigen wurde bestätigt, dass die jetzt sichtbaren Risse entweder durch Temperaturschwankungen ausgelöst wurden oder auf mangelhafte Restaurierungsarbeiten zurückzuführen sind.

In der Vergangenheit kam es durch ein Bauprojekt westlich der Kirche zu neuen umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen für den Schinkelbau. Auf der westlichen Seite trennt keine Straße das Baugrundstück von der Kirche. Somit entstand der Neubau – anders als bei dem Gebäude der Frankonia – unmittelbar an der Kirche. Die Frankonia hat vor dem Baubeginn an der Kirche hochsensible Messsysteme zur Überwachung des Denkmals installiert und eine Melde- und Alarmkette eingerichtet, die bei Überschreiten der Schwellen- und Alarmwerte zum unverzüglichen Stop der Bauarbeiten führt. Die Messinstrumente der Frankonia ergänzen die vorhanden staatlichen Instrumente. Somit werden mögliche Auswirkungen der Baumaßnahmen doppelt erfasst, bewertet und ausgewertet. Darüber hinaus besichtigen geprüfte Sachverständige täglich die Kirche, um sicherzustellen, dass kleine Risse sofort erfasst und analysiert werden. Der erbetene Zutritt wurde von der Kirchengemeinde und Stiftung genehmigt. Kein anderes historisches Bauwerk in Berlin unterliegt solchen Sicherheitsmaßnahmen. Die Früherkennung, bevor ein möglicher Schaden entstehen kann, steht im Zentrum aller Maßnahmen und im Interesse aller.

Die installierten Messsysteme und Protokolle erbringen täglich den Beweis dafür, dass die intensiven Vorbereitungen der richtige Weg war. Bislang hat keines der hochsensiblen Systeme einen Alarm ausgelöst. Die Frankonia hat bereits die aufwendigen Schlitzwandarbeiten abgeschlossen. Auf der Grundlage eines technisch hoch optimierten Baugrubenkonzeptes – in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden und in Abstimmung mit der Kirchengemeinde – wurden die Schlitzwände 15 m tief montiert. Damit unterscheidet sich das Baugrubenkonzept der Frankonia von dem auf der westlichen Seite. Die Schlitzwände zur Sicherung des Untergrund und zur Abschirmung von Schwingungen im Boden sind deutlich stabiler und tiefer. In einem nächsten Schritt wird jetzt die Baugrubensohle im Hochdruckinjektionsverfahren bis Ende März erstellt. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass mit einem relativ kleinen Bohrgestänge (Durchmesser ca. 15 cm) im Boden größere Verfestigungskörper hergestellt werden können. Das Verfahren ist besonders schonend für die umliegenden Gebäude oder bei Nachgründungen, weshalb es bei Baudenkmälern eingesetzt wird z. B. Gemäldegalerie Berlin, Palais Leopold München, E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg. Im Rahmen der staatlichen Fürsorge und von Seiten der Frankonia werden alle technischen Maßnahmen zum Schutz der Kirche eingesetzt.

Erste Baumaßnahmen am Schinkelplatz abgeschlossen (22.01.2016)

Nachdem Ende Oktober der Baugebinn am Schinkelplatz erfolgt ist, konnten jetzt erste wichtige Arbeitsschritte abgeschlossen werden: der Vorverbau in Form einer Trägerhohlwand (Berliner Verbau) entlang der Grundstücksgrenzen und die Herstellung der Leitwände für den Schlitzwandbau. Parallel wurde mit den Schlitzwandarbeiten begonnen, die am 15.01.2016 erfolgreich und termingerecht abgeschlossen wurden.

Aktuell laufen die Erdarbeiten für den Voraushub. Parallel wird mit der Herstellung der vollflächigen horizontalen Sohlabdichtung begonnen, welche voraussichtlich bis Anfang Mai andauern wird.

Durch eine sorgfältige Planung und Ausführung der Arbeiten haben sich keine Auswirkungen auf das umliegende Gelände und die Nachbargebäude ergeben.

Teile von alten Gründungsmauern am Schinkelplatz gefunden und sichergestellt (21.12.2015)

Bei den ersten Aushubarbeiten zum Projekt am Schinkelplatz, direkt gegenüber dem Berliner Schloss, gab es eine archäologische Überraschung. So wurden alte Gründungsmauern der früheren Bebauung aufgefunden. Die älteste Gründungsmauer dürfte sogar noch aus der Barockzeit stammen, die von etwa 1575 bis 1770 reichte. Die Gründungsmauern jüngeren Datums stammen aus der Zeit zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. An dieser Stelle stand einst vermutlich ein Wohn- und Geschäftshaus des Nähmaschinenherstellers Singer.

Die gefundenen Mauerreste machen noch einmal sichtbar, dass dieser Platz im Herzen Berlins über Jahrhunderte dicht bebaut war. Mit dem Schinkelplatz-Projekt der FRANKONIA Eurobau wird nun der Standort wiederbelebt. Die neue Architektur an diesem Ort soll dabei eine historische Brücke schlagen. Die ursprünglich preußisch geprägte Baukultur des Ortes wird zeitgemäß und authentisch interpretiert. Hier wird Baukultur von Dauer entstehen. Dafür stehen auch die renommierten Architekten Rafael Moneo, Schultes Frank Architekten und Hemprich Tophof.

Frankonia Eurobau unterstützt die Aktivitäten der Archäologen und wird sie auch bei den weiter anstehenden Aushubarbeiten hinzuziehen. Es dürften weitere historische Mauerstücke vorhanden sein.

Die bereits aufgefundenen Gründungsmauern wurden inzwischen sichergestellt und eingelagert. Derzeit prüft FRANKONIA Eurobau, ob die Gründungsmauern beim Projekt am Schinkelplatz für das entstehende Ensemble verwendet werden können.

Frankonia EUROBAU und Künstler HA Schult gemeinsam für den guten Zweck (14.12.2015)

Die Frankonia EUROBAU setzt die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem bekannten Künstler HA Schult fort. Im Rahmen des „Festival of Lights“ wurde das Berliner Stadtschloss illuminiert und HA Schult präsentierte dort, in den Fenstern des Stadtschlosses, erstmalig Kunstwerke. Sie stellen „den Spaziergang von Preußen nach Europa“ durch gelebte Bilder dar – in Form von Portraits wichtiger historischer Persönlichkeiten bis hin zu solchen der Zeitgeschichte und Gegenwart. Frankonia EUROBAU begleitete die Veranstaltung von ihrem Projekt am Schinkelplatz, direkt gegenüber dem Schloss, aus. „HA Schult hat die Veranstaltung bereichert. Seine Kunst in Verbindung mit dem Festival of Ligths haben dem werdenden Stadtschloss und Humboldt-Forum eine einmalige Stimmung verliehen“, bedankte sich Uwe Schmitz, Geschäftsführer der Frankonia EUROBAU.

Bereits am selben Abend wurden neun der Kunstwerke veräußert. Der Erlös ist dabei in vollem Umfang dem Förderverein für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Spende zugutegekommen. Die restlichen Werke sind noch in begrenzter Auflage erhältlich, deren Erlös ebenfalls dem Verein gespendet werden wird (weitere Informationen unter: 030 - 20 39 340).

Bereits im vergangenen April hat die Frankonia EUROBAU mit dem Ausnahmekünstler HA Schult in Düsseldorf zusammengearbeitet. Dort wurden im von Frankonia EUROBAU entwickelten Andreas Quartier Kunstwerke HA Schults ausgestellt

PDF-Download HA Schult Schloss Broschüre

26.10.2015

Bauvorhaben am Berliner Schinkelplatz

Die Frankonia ist sich der großen Verantwortung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Friedrichswerderschen Kirche bewusst. Dies gilt insbesondere in Hinsicht auf die Probleme, die durch die Bebauung auf der westlichen Seite der Kirche aufgetreten sind. Daraus sind frühzeitig entsprechende Lehren gezogen worden. So wurde ein spezielles Baugruben- sowie ein Alarmierungs- und Präventionskonzept entwickelt. Insgesamt investiert Frankonia rund 2-3 Millionen Euro in dieses Baugrubenkonzept und die verschiedenen Sicherheits- sowie Präventionsmaßnahmen.

Das Baugrubenkonzept wurde in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden und in Abstimmung mit der Kirche erarbeitet. Die Herstellung unterscheidet sich qualitativ wesentlich vom ursprünglichen Tiefbau der westlichen, nunmehr nahezu fertiggestellten Bebauung. So sind die Bauarbeiten deutlich erschütterungsärmer und die Schlitzwände zur Sicherung des Untergrundes sind deutlich stabiler als auf der Westseite.

Das Alarmierungs- und Präventionskonzept sieht vor, dass während der Baumaßnahmen kontinuierlich Messungen an und in der Friedrichswerderschen Kirche angebracht werden. Der Frankonia wurde der Zugang zur Kirche zugesagt, damit die Messinstrumente installiert werden können. Ein Teil dieser Messinstrumente ist bereits installiert. Außerhalb der Kirche wurden bereits alle Messinstrumente installiert. Das dauerhafte Monitoring hat einen präventiven schadensabwendenden Zweck. Das Auftreten von Schäden soll damit verhindert werden. Das System des Monitorings wurde von Beginn an zwischen der Kirche und Frankonia vereinbart und die Bauarbeiten starten erst dann, wenn das Monitoring-System in Betrieb gegangen ist.

Jede Maßnahme wurde darüber hinaus durch einen Zweit-Experten geprüft. Die Auswahl der Gutachter, Statiker, Ingenieure und weiterer Fachexperten erfolgte in Abstimmung mit der Landeskirche. Frankonia möchte weiterhin eng mit den Verantwortlichen der Kirche zusammenarbeiten. Frankonia hat eine entsprechende Nachbarschaftsvereinbarung mit der Kirche unterzeichnet.

 

 

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